Glaube.Liebe.Revolution.

Zeitzeugen-Interviewreihe zu 30 Jahre Mauerfall

Die Zeitzeugen-Interviewreihe "Glaube.Liebe.Revolution" zum 30. Jahrestag des Mauerfalls und der Friedlichen Revolution 2019 ist ein gemeinsames Projekt der Konrad-Adenauer-Stiftung und des Kirchenkreises Tempelhof-Schöneberg.

 

Teil 1 - Grenzgänger

Michael Raddatz schmuggelte Druckmaschinenteile für die Umweltbibliothek in der Berliner Zionskirchengemeinde über die Grenze von West nach Ost. Tom Sello und andere aus der Umweltbibliothek recherchierten und schrieben über die massiven Umweltzerstörungen in der DDR und wurden mit ihren illegalen Zeitungen zu Grenzgängern im SED-Staat.
 

Teil 2 - Kristin Wesemann

Dass sie in der DDR keine Zukunft haben würde, das spürte Kristin Wesemann schon mit 14 Jahren. Eine Sicht auf die zerfallene DDR aus jugendlicher Perspektive und die Frage an die Redakteurin von „Frieda aus Leipzig“, was es heute bedeutet, ostdeutsch zu sein.
 

Teil 3 - Adam Radomski

Aram Radomski ist ein deutscher Fotograf und Designer. Er gehörte zur Opposition in der DDR und war dort politischer Häftling. Bekannt wurde er dadurch, dass er während der Friedlichen Revolution von der entscheidenden Montagsdemonstration am 9. Oktober 1989 in Leipzig gemeinsam mit Siegbert Schefke heimlich Filmaufnahmen machte, die von bundesdeutschen Medien ausgestrahlt wurden und damit auch die Bevölkerung der DDR erreichten.
 

Teil 4 - Jutta Seidel

Das Neue Forum war die erste große Bürgerbewegung der DDR, die sich im September 1989 gründete. Vier Wochen später standen 25.000 Menschen auf den Unterstützungslisten, obwohl die Bewegung nicht legal war. Mitgründerin Jutta Seidel berichtet über diese Wochen des Aufbruchs.
 

Teil 5 - Margitta Kupler

Ein Wahrheitstelefon und seine Menschen: Margitta Kupler wurde am Tag des Mauerbaus geboren. Im Herbst 1989 betreute sie das Kontakttelefon in der Gethsemanegemeinde. Damals gab sie die Informationen weiter, die heute in der Zeitung stehen würden.

 

Teil 6 - Walter Momper

Walter Momper, Regierender Bürgermeister von Berlin (West) wusste schon zehn Tage vor dem Mauerfall, dass die DDR eine "Reiseregelung" bis zum Ende des Jahres plante. Aber was am 9. November geschah, hat auch ihn überrascht.

 

Teil 7 - Christa Gleitze

"Bleibt das so?" Das fragten sich viele Westberliner, die am 10. November vor dem Schöneberger Rathaus standen und Helmut Kohl, Willy Brandt und Walter Momper lauschten. Über einen Abend zwischen Spannung, Freude und Angst berichtet Christa Gleitze.