Globale Herausforderungen

Globale Herausforderungen

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat ihre internationalen Aktivitäten von Beginn an als Beitrag zu Frieden und Sicherheit weltweit gesehen. Es ist offensichtlich, dass politische Anarchie Instabilität verursacht, Freiräume für Terroristen schafft, Flüchtlingsströme und Armut zur Folge hat. Die Frage nach dem Umgang mit politischer Anarchie oder dem Zerfall staatlicher Strukturen, ist ein ebenso wichtiger Punkt wie die Diskussion um das Völkerrecht als Instrument und Garant internationaler Stabilität.

Internationales Handeln muss sich mehr mit Krisenprävention als mit Reparatur beschäftigen. Für die Stiftung gilt: Wenn ein Konflikt schon zum heißen Konflikt geworden ist, wird der Handlungsspielraum für die Stiftung eng. Daher muss das Bestreben der Stiftung sich darauf richten, entweder Krisen erst gar nicht entstehen zu lassen oder zumindest ihr Umschlagen in militärische Gewalt zu verhindern. Deshalb kommt dem Erkennen von möglichen Konfliktherden und der Erarbeitung von Strategien zur Vermeidung von Konflikten eine entscheidende Bedeutung zu. Ein wichtiger Baustein dafür ist die weltweite Kooperation von Think Tanks, die von der Konrad-Adenauer-Stiftung aktiv betrieben wird und die einen Neuansatz in der Außenpolitik ermöglichen will. Eine stärkere Berücksichtigung des Zusammenhangs zwischen Kultur, Religion und Politik erlangt eine immer größere Bedeutung. Die Konrad-Adenauer-Stiftung setzt dem Horrorszenario vom Kampf der Kulturen die Zukunftsvision vom Dialog der Kulturen entgegen. Mehr Wissen übereinander –geht mit mehr Verständnis füreinander einher.