Globalisierung

Globalisierung

Weltweite Vernetzung der Wirtschaft und Politik

Die weltweite Vernetzung der Wirtschaft wie auch der Politik hat in den vergangenen Jahren eine wachsende Dynamik erfahren. Internationalisierter Handel und globale finanzwirtschaftliche Prozesse sind Ausdruck dieser Tatsache. Die Politik reagiert ebenfalls mit Strukturveränderungen auf die wachsende Komplexität: Nicht zuletzt der Bedeutungszuwachs informeller Foren wie der G20 oder der G8 spiegelt diese Entwicklungen wider. Die weltweite Arbeitsteilung ist für uns zur Selbstverständlichkeit geworden und bietet Chancen für diejenigen, die aktiv daran teilnehmen können. Wirtschaftliche Teilhabe und Armutsreduktion hängen in vielen Regionen der Welt eng zusammen – nicht zuletzt in Asien lassen sich dafür inzwischen viele positive Beispiele finden.

Die bestehenden Chancen des Globalisierungsprozesses können jedoch nicht von allen ergriffen werden. Diesen Betroffenen muss unsere besondere Aufmerksamkeit gelten. Die weltweite Entwicklungszusammenarbeit, Rechtsstaats- und Demokratieförderung, politische Bildungs- und Beratungsarbeit sowie der ordnungspolitische Dialog zur Sozialen Marktwirtschaft der Konrad-Adenauer-Stiftung setzen dort gezielt an.

Darüber hinaus stellen sich Herausforderungen jenseits der nationalstaatlichen Regelungskompetenz, die rascher Lösung sowie internationaler Verständigung und Kompromissfindung bedürfen: Die internationale Finanzkrise wurde kurzfristig zur Bewährungsprobe für die globalisierte Weltwirtschaft und die sie gestaltende Politik. Langfristigerer Natur – aber keinesfalls weniger drängend – sind die drohenden Auswirkungen globaler Klimaveränderungen, zu deren effektiver Bekämpfung ein Konsens der maßgeblichen Akteure noch ausbleibt.

Mit ihrem Engagement in Deutschland und über ihre Büros weltweit möchte die Konrad-Adenauer-Stiftung zur Informationsvermittlung, zu Bildung und Austausch über die ablaufenden Prozesse beitragen. Sie bringt wichtige Entscheidungsträger und Multiplikatoren zusammen, um den politischen Dialog über die Herausforderungen der Globalisierung in Europa und der Welt zu fördern.