Analysen und Argumente

Ausgewählte Beiträge zur Serie mit internationalem Bezug

Die deutsche G7-Präsidentschaft (II)

Wirtschaftliche Akzente für Entwicklung und Wohlstand schaffen

Der Grundstein für die neue Entwicklungsagenda für die Zeit nach 2015 muss auf einer tiefgreifenden Bilanz der im Jahre 2001 formulierten Millenniumsentwicklungsziele basieren. Auch müssen die aktuellen Diskussionen zur nachhaltigen Finanzierung der Entwicklungszusammenarbeit und das Zusammenspiel von Klima- und Entwicklungspolitik in Betracht gezogen werden. Nur wenn es gelingt, die Wachstumspotentiale in den Entwicklungs- und Schwellenländern nutzbar zu machen, wird die Entstehung größerer entwicklungs- und sicherheitspolitischer Herausforderungen gehemmt.

Die deutsche G7-Präsidentschaft (III)

Klimapolitik: Emissionshandelssystem entwickeln. Technologiewende vorantreiben. Anpassungsfähigkeit stärken.

Mit dem globalen Klimagipfel in Paris ist 2015 ein Schlüsseljahr für den Klimaschutz. Ein Hauptziel des G7-Gipfels sollte somit sein, einen Klimakonsens für ein Kyoto-Folgeabkommen innerhalb der G7 zu schmieden. Damit das Zwei-Grad-Ziel erreicht werden kann, muss der Fokus weiterhin auf der Vermeidung von Emissionen liegen. Dafür sollte in der G7 ein effektives Emissionshandelssystem entwickelt und der Vorsprung der G7-Staaten im Bereich der klimarelevanten Technologien im Rahmen von Technologie-, Kapazitäts- und Wissenschaftspartnerschaften nutzbar gemacht werden.

Die deutsche G7-Präsidentschaft und der Gipfel von Elmau

Im Juli 2014 übernahm Deutschland die Präsidentschaft der G7 und wurde damit zum Gastgeber des G7-Gipfels, der vom 7. bis 8. Juni auf Schloss Elmau stattfand. Im vergangenen Jahr hatte der Arbeitskreis „Junge Außenpolitiker der Konrad-Adenauer-Stiftung” Empfehlungen für den G7-Gipfel in den Bereichen Außen- und Sicherheits-, Klima- und Entwicklungspolitik ausgesprochen. Hier zieht er Bilanz.

Die Disruption der Meinungsbildung

Die politische Debatte in Zeiten von Echokammern und Filterblasen

Auch die politische Meinungsbildung erfolgt zunehmend über die sozialen Netzwerke. Offenbar trägt die Netzwerkstruktur der Social Media-Anbietern zu einem Bedeutungsverlust der traditionellen Medien bei und wirft damit große theoretische Fragen nach der demokratischen Meinungsbildung insgesamt auf. Insbesondere die Begriffe „Filterblase“ und „Echokammer“ werden häufig herangezogen, um dieses neue Phänomen zu beschreiben. Ist die Meinungsbildung durch das Netz in Gefahr, oder zeigt sich hier nur eine fortschrittsfeindliche Grundeinstellung?

Die Eurokrise und das deutsche Sparvermögen: Geldpolitik im Ausnahmezustand

Das vorliegende Papier resümiert die Interventionen und die Rolle der EZB und erläutert die Folgen für den deutschen Sparer und das hiesige Wirtschaftsmodell. Im Zuge dessen werden auch makroökonomische Entwicklungen beleuchtet, die eine Herausforderung für die Wirtschaftspolitik und die zukünftige institutionelle Gestaltung der Eurozone darstellen. Das Papier plädiert dafür, das Mandat der Zentralbank nicht zu überstrapazieren, um politische Reformen zu verschieben.

Die Europäische Union in der Finanzmarktkrise: Gelungenes Krisenmanagement – strategische Defizite

Das wirkliche Ausmaß der Finanzmarktkrise und ihrer Folgen ist immer noch kaum abzusehen. Ohne Zweifel stellt sie jedoch eine Zäsur in der Entwicklung des Binnenmarkts und der europäischen Integration insgesamt dar.

Die Europäische Währungsunion: Thesen zu ihrer Weiterentwicklung und was wir vom Dollarraum lernen können

Die junge Europäische Währungsunion kann sich bei ihrer institutionellen Weiterentwicklung vom wichtigsten Währungsraum der Welt inspirieren lassen, auch wenn ein Europäischer Bundesstaat nicht auf der politischen Agenda steht. Denn der Dollarraum bietet diskussionswürdige Reformanstöße: Zum einen für nationale Schuldenbremsen, welche Raum für langfristige Investitionen lassen, zum anderen für eine Rolle der EZB als Lender of Last Resort und für eine Regelung, die im Notfall den Austritt eines Landes aus der Eurozone regelt. – ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE

Die Finanz- und Wirtschaftskrise aus Sicht der Wähler - Fortschreibung der Erkenntnisse vom November 2008

Drei Monate nach einer ersten Bestandsaufnahme (vgl. Analysen und Argumente, Nr. 58/2008) untersucht der Beitrag die Wahrnehmung der Finanz- und Wirtschaftskrise aus Sicht der Wähler. In der Fortschreibung werden im Zeitverlauf Tendenzen sichtbar, die nicht nur mit Blick auf die Bundestagswahl 2009 von hoher politischer Relevanz sind.

Die Finanzkrise aus Sicht der Wahlforschung - Auswirkungen auf die Grundhaltung zur Sozialen Marktwirtschaft

Die Finanzkrise wird auch am Wähler nicht spurlos vorbei gehen. Bereits jetzt lässt sich ein Stimmungswandel in der Bevölkerung beobachten. Die demoskopischen Befunde zeigen zwar positive Reaktionen auf das schnelle Eingreifen der Politik, aber auch ein sinkendes grundsätzliches Vertrauen in das Bankensystem, sowie in das Wirtschaftssystem der Sozialen Marktwirtschaft. Letzteres wieder herzustellen wird vor allem mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl 2009 eine entscheidende Herausforderung für die parlamentarische Demokratie sein.

Die Finanzmarktkrise in der Kontroverse

Die Ursachenanalysen und Schlussfolgerungen aus der Finanzmarktkrise gehen weit auseinander. Während die einen den „frei waltenden Kräften des Marktes” die Schuld geben und in einem stärkeren Staat die Lösung sehen, betrachten die anderen staatliches Versagen mit ursächlich und warnen vor einer drohenden Regulierungswut. Die vorliegende Publikation, bestehend aus zwei Einzelbeiträgen, möchte die Diskussion anregen.

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Die Reihe informiert in konzentrierter Form über wichtige Positionen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen vor, bieten Kurzanalysen, erläutern die weiteren Pläne der Stiftung und nennen KAS-Ansprechpartner.

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