Im Plenum kompakt

Vernetzte Sicherheit und öffentliche Gesundheit

von Michael A. Lange, Daniel Schaffer, Julian Voje

Fachtagung des Gesprächskreises „Vernetzte Sicherheit“, Berlin, 17. November 2009

Mit dieser Broschüre nimmt die KAS nicht nur die Herausforderungen bei der Bekämpfung von sogenannten „natürlich auftretenden“ Pandemien in den Blick, sondern setzt sich auch mit der Bedrohung durch „künstlich“ bzw. „willkürlich“ hergestellte biologische Massenvernichtungswaffen auseinander. Übersteigt die Gefahr, welche von solchen Waffen in den Händen von Terroristen ausgehen kann, unser aller Vorstellungsvermögen, so greifen die aktuellen internationalen Übereinkommen zur Kontrolle solcher Biokampfstoffe zu kurz.Auch wenn – wie die Anschläge mit Sarin (Japan) und Anthrax (USA) gezeigt haben – der Einsatz von Biowaffen kaum gesteuert werden kann, bleiben all diese Agenzien eine schützenswerte Spezies. Zumal das Wissen für die Herstellung solcher Kampfstoffe relativ leicht beschafft werden kann und man mit den notwendigen Laboratorium durchaus gefährliche Pandemien auszulösen vermag.Wie diesen neuartigen Bedrohungen zu begegnen ist, zeigt dieser Tagungsband: Er informiert über die entsprechenden Zuständigkeiten in Deutschland und darüber, welche Maßnahmen zur Abwehr solcher Gefahrenlagen beitragen können. Dabei spielt neben dem wichtigen Aspekt der Terrorismusbekämpfung auch die Frage nach der nationalen und internationalen Vorsorge gegen die Verbreitung solcher Massenvernichtungswaffen eine wichtige Rolle.

Über diese Reihe

Die Broschüren im DIN-A-4-Format fassen kurz und knapp die Ergebnisse von Konferenzen, Fachtagungen und Kongressen zusammen, die von längerfristigem Interesse sind.

Bestellinformationen

Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

ISBN

978-3-941904-43-9

erscheinungsort

Sankt Augustin Deutschland