Glückwunschschreiben von Roman Herzog, Bundespräsident a.D.

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung,

kürzlich habe ich erfahren, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung für ihre Initiative „DenkT@g“ als einer von 365 Orten im Land der Ideen ausgezeichnet worden ist. Hierzu möchte ich Ihnen meine aufrichtigen Glückwünsche aussprechen.

Die Initiative zu diesem Denktag ging – dies soll der historischen Wahrheit wegen erwähnt werden – auch auf Ignatz Bubis, den damaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, zurück.

Gemeinsam bewegte uns die Frage, wie wir junge Menschen dafür gewinnen können, die Lehren, die aus dem Holocaust zu ziehen sind, als ihre persönliche Aufgabe für die Zukunft zu begreifen und anzunehmen. Wir haben deshalb den 27. Januar, den Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, als einen Tag des Erinnerns und des Gedenkens, vor allem aber als Tag des Nachdenkens ins Leben gerufen. Es geht uns dabei um das Nachdenken darüber, wie in Zukunft Toleranz und Freiheit gefördert, vor allem aber auch, wie Anfänge von Intoleranz und Unfreiheit erkannt und bekämpft werden können.

Ich freue mich, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung diese Idee aufgegriffen und durch ihre Initiative „DenkT@ag“ so erfolgreich weiterentwickelt hat. Der Auszeichnung durch die Initiative „Deutschland. Land der Ideen“, die vor allem auch eine Anerkennung des Engagements und der Leistung der Mitarbeiter ist, schließe ich mich gerne an.

Noch einmal möchte ich Ihnen dazu herzlich gratulieren und Sie bitten, meine Wünsche allen Kolleginnen und Kollegen weiterzuleiten, die am Projekt „DenkT@g“ der Konrad-Adenauer-Stiftung so erfolgreich mit gearbeitet haben.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Roman Herzog, Bundespräsident a.D.

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Andreas Kleine-Kraneburg

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