Im Plenum kompakt

Parteienzusammenarbeit in Europa

Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) fand vom 3. bis 4. Februar 2011 in Berlin die Konferenz „Parteienzusammenarbeit in Europa” mit Vertretern von dreißig Parteien aus der „Familie” der Europäischen Volkspartei (Vollmitglieder, Assoziierte Mitglieder, Beobachter) aus den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas statt.

Perspektiven einer gemeinsamen Stabilitätskultur in Europa

Expertentagung der Konrad-Adenauer-Stiftung am 27. Februar 2012 in Berlin

Auf einer eintägigen Fachkonferenz diskutierten Experten aus acht Mitgliedstaaten der Europäischen Union die Perspektiven einer gemeinsamen Stabilitätskultur in Europa. Der Chefvolkswirt der EZB Peter Praet hielt auf dieser Konferenz fest: ”The contours of a shared European culture of stability are gradually emerging. It is a culture of respect of rules and institutions and transparency. This will support the economic growth that is indispensable to heal the legacy of the crisis.”Nach Auffassung der Konrad-Adenauer-Stiftung ist der Erfahrungsaustausch in Europa über gemeinsame Regeln und Institutionen notwendig, um den europäischen Wirtschafts- und Währungsverbund zu stärken.

Polizeimissionen in Krisenländern. Ziviler Schutz von Entwicklung

Fachtagung des Gesprächskreises „Vernetzte Sicherheit”, Berlin, 12. Mai 2010

Die Polizei als Instrument der Staatsgewalt wird in modernen Demokratien mehr und mehr in der Rolle des Ansprechpartners, des Hilfeleistenden oder desVermittlers zwischen den Bürgern wahrgenommen. Ihre essentielle Funktion als Eckpfeiler der Staatlichkeit wird aber häufig erst sichtbar, wenn sie nichtmehr in der Lage oder nict Willens ist, ein Minimum an Sicherheit zu gewährleisten. Besonders in Staaten oder Gebieten, in denen die staatliche Autorität erodiert, andere Akteure die Macht an sich reißen und damit Rechtsstaatlichkeit nicht mehr gewährleistet ist, schwindet die Fähigkeit des Staates, regelnd in die Gesellschaft einzugreifen und illegitime Akteure in ihre Schranken zu verweisen. Die Notwendigkeit, fragile Staaten und Staatengemeinschaften von außerhalb zu stabilisieren, hat, wie das Beispiel Afghanistan zeigt, viele neue Herausforderungen mit sich gebracht. In diesem Zusammenhang sollen etwa Polizeimissionen in Krisenländern die dortigen Exekutivorgane bei ihrer Aufgabe unterstützen, den Staatszerfall aufzuhalten, neue Staatlichkeit aufzubauen bzw. innerstaatliche Stabilität herzustellen. Erst dieses Minimum an innerer Sicherheit ist die Voraussetzung für eine stabile Entwicklung des bedrohten Staates und liegt damit auch im sicherheitspolitischen Interesse der Staatengemeinschaft.

Religionsfreiheit als Schwerpunkt deutscher Menschenrechtspolitik

Religionsfreiheit ist ein universelles Menschenrecht. Sie gilt für alle Religionen in gleicher Weise. Sie impliziert die Freiheit, seinen Glauben öffentlich zu bekennen, für ihn zu werben und ihn gegebenenfalls auch zu wechseln. Religionsfreiheit ist heute jedoch weltweit gefährdet. In der letzten Zeit waren es vor allem Übergriffe gegen Christen und christliche Einrichtungen, die immer wieder Aufmerksamkeit und Empörung hervorgerufen haben. Diesen Problemen hat sich der Stephanuskreis, der sich im April 2010 innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gegründet hat, in besonderer Weise angenommen. Gemeinsam mit seiner Sprecherin, Frau Ute Granold MdB, hat die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) am 11. Mai 2011 ein Expertengespräch durchgeführt, das die Ziele und Strategien der deutschen Menschenrechtspolitik erörtern sollte.

Richtungswechsel im Weißen Haus?

Fachkonferenz von Konrad-Adenauer-Stiftung und American Jewish Committee, Berlin, 8./9. Dezember 2008

Der 44. Präsident der Vereinigten Staaten heißt Barack Obama. Sein Wunsch nach Wandel weckt auf beiden Seiten des Atlantiks Hoffnungen, die künftigen Herausforderungen bewältigen zu können. Zugleich sind die Krisen und Konflikte, denen sich die USA und Europa gegenübersehen, drängender denn je: Afghanistan ist unsicher, Iran strebt nach Atomwaffen, und das Risiko des Handels mit Nuklearmaterial wächst. Gleichzeitig gewinnt der Wettbewerb um Ressourcen an Schärfe und gefährdet die sichere Energieversorgung.

Stabilität oder Krise

Hat Afrika die Wahl?

Auf Einladung der Deutschen Afrika Stiftung (DAS)und der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) fand am 25.Oktober 2011 in Berlin die jährlich stattfindende Afrikakonferenzmit dem Thema „Stabilität oder Krise:Hat Afrika die Wahl?” mit afrikanischen und deutschenVertretern aus Politik und Wissenschaft statt. Ziel derVeranstaltung war es, einen Einblick in die demokratischenProzesse verschiedener afrikanischer Länderzu gewähren und den Stand der Demokratie auf demvielfältigen afrikanischen Kontinent zu diskutieren.

Vernetzte Sicherheit und öffentliche Gesundheit

Fachtagung des Gesprächskreises „Vernetzte Sicherheit“, Berlin, 17. November 2009

Mit dieser Broschüre nimmt die KAS nicht nur die Herausforderungen bei der Bekämpfung von sogenannten „natürlich auftretenden“ Pandemien in den Blick, sondern setzt sich auch mit der Bedrohung durch „künstlich“ bzw. „willkürlich“ hergestellte biologische Massenvernichtungswaffen auseinander. Übersteigt die Gefahr, welche von solchen Waffen in den Händen von Terroristen ausgehen kann, unser aller Vorstellungsvermögen, so greifen die aktuellen internationalen Übereinkommen zur Kontrolle solcher Biokampfstoffe zu kurz.Auch wenn – wie die Anschläge mit Sarin (Japan) und Anthrax (USA) gezeigt haben – der Einsatz von Biowaffen kaum gesteuert werden kann, bleiben all diese Agenzien eine schützenswerte Spezies. Zumal das Wissen für die Herstellung solcher Kampfstoffe relativ leicht beschafft werden kann und man mit den notwendigen Laboratorium durchaus gefährliche Pandemien auszulösen vermag.Wie diesen neuartigen Bedrohungen zu begegnen ist, zeigt dieser Tagungsband: Er informiert über die entsprechenden Zuständigkeiten in Deutschland und darüber, welche Maßnahmen zur Abwehr solcher Gefahrenlagen beitragen können. Dabei spielt neben dem wichtigen Aspekt der Terrorismusbekämpfung auch die Frage nach der nationalen und internationalen Vorsorge gegen die Verbreitung solcher Massenvernichtungswaffen eine wichtige Rolle.

Werteorientierung für die künftige Entwicklungspolitik

Expertengespräch in der Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin, 16. Januar 2009

Entwicklungspolitik lässt sich nicht nur nach technischen, monetären oder quantitativen Kriterien gestalten. Sie sowohl inhaltlich als auch politisch zu begründen, verlangt aus Sicht der Konrad-Adenauer-Stiftung immer auch nach einer Orientierung an Werten. Wir müssen uns deshalb nach wie vor fragen: Welche Wertebindungen sind für die Entwicklungspolitik nötig, möglich und umsetzbar? Welche Werte sind dies? Welche Geltung kommt ihnen heute und in Zukunft zu? Die Beiträge der Konferenz sind in der Reihe „Im Plenum" erschienen.

Zehn Jahre vernetzte Sicherheit im Kosovo

Fachtagung des Gesprächskreises „Vernetzte Sicherheit”, Berlin, 27. Oktober 2009

Mit der UN-Resolution 1244 begann im Jahr 1999 das internationale Engagement im Kosovo. Eine Tagung des KAS-Gesprächskreises „Vernetzte Sicherheit“ analysierte im Oktober 2009 das militärzivile Einsatzkonzept – die Entwicklung, die Probleme und Erfolge und die Perspektiven. Dieses Heft der Reihe „Im Plenum kompakt“ fasst die Ergebnisse zusammen.

Zivilgesellschaftliches Engagement für mehr Wirkung in der Entwicklungszusammenarbeit

5. Eichholzer Fachtagung zur Entwicklungspolitik der KAS mit dem Bund Katholischer Unternehmer

Wie lässt sich das Engagement verschiedenster nichtstaatlicher Akteure in Entwicklungsländern bündeln? Welches sind geeignete Anreize für eine aktive Zivilgesellschaft in den Partnerländern, die nicht in finanzielle und politische Abhängigkeiten und damit in erneute Sackgassen der Entwicklung führen?Welche Kooperationen zwischen staatlicher und nichtstaatlicher Entwicklungszusammenarbeit führen zu mehr Effizienz und Kohärenz der Geber?Um diese Fragen zu diskutieren, luden die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) unter dem Motto „ZivilgesellschaftlichesEngagement für mehr Wirkung in der Entwicklungszusammenarbeit” Experten aus Politik,Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Kirche zur fünften gemeinsamen Fachtagung in das Bildungszentrum Schloss Eichholz ein.

Tentang seri ini

Die Broschüren im DIN-A-4-Format fassen kurz und knapp die Ergebnisse von Konferenzen, Fachtagungen und Kongressen zusammen, die von längerfristigem Interesse sind.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.