Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Partisipasi-partisipasi dalam acara

Auftakttreffen des Promotionskollegs „Sicherheit & Entwicklung im 21. Jahrhundert“

Im Vordergrund des Auftakttreffen des neu gegründeten Promotionskollegs Sicherheit & Entwicklung im 21. Jahrhundert stand die Vorstellung der Ziele und Inhalte des Promotionskollegs sowie das gegenseitige Kennenlernen der Kollegprofessoren und Kollegiaten. Daneben hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, untereinander und mit zwei geladenen Rednern die gemeinsamen Herausforderungen der Sicherheits- und Entwicklungspolitik zu diskutieren.

Ein Höhepunkt zum Auftakt war der Vortrag des stellvertretenden Generalsekretärs der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Gerhard Wahlers, zum Selbstverständnis, Zielen und Aktivitäten der KAS im außen- und sicherheitspolitischen Bereich. In seinem Vortrag betonte Herr Dr. Wahlers die Wichtigkeit, durch eigene Büros und Mitarbeiter vor Ort zu sein und durch Einbezug lokaler Expertise frühzeitig Kenntnis von Entwicklungen zu erhalten. Der Zugang zur Administration und der Gesellschaft in den Ländern sei das wichtigste Kapital für die Stiftung im Tätigkeitsfeld Sicherheit und Entwicklung.

Teilnehmer der konstituierenden Sitzung des Promotionskollegs "Sicherheit und Entwicklung im 21. Jahrhundert" im April 2018 Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Stipendiatinnen des Promotionskollegs

Als weiterer Redner war Dr. Arno Tappe, Referatsleiter im Einsatzführungskommando der Bundeswehr geladen, der mit seinen sehr persönlichen Berichten aus dem Einsatzalltag, die enge Koppelung von Sicherheit und Entwicklung in den Einsatzgebieten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer greifbar machte.

Die Leiterin des Promotionskollegs „Sicherheit & Entwicklung im 21. Jahrhundert“ Frau Professor Dr. Beate Neuss  übernahm die Vorstellung der Kollegprofessoren Professor Dr. Stephan Bierling von der Universität Regensburg, Professor Dr. Carlo Masala von der Universität der Bundeswehr in München und Professor Dr. Nikolaus Werz von der Universität Rostock. Diese stellten Ihre Forschungsgebiete vor und legten Ihre individuellen Vorstellungen für das Kolleg dar, bevor die 11 teilnehmenden Kollegiatinnen und Kollegiaten sich persönlich und Ihre Forschungsarbeiten präsentierten.

Teilnehmer der konstituierenden Sitzung des Promotionskollegs "Sicherheit und Entwicklung im 21. Jahrhundert" im April 2018 Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Stipendiat des Promotionskollegs

Aus dem Pool der bereits weiter fortgeschrittenen Arbeiten, wurde der Kollegiat Robert Helbig ausgewählt, die bisherigen Forschungsergebnisse seiner Dissertation über Die Globalen Beziehungen der NATO ausführlich vorzustellen. In seiner Präsentation stellte Herr Helbig die Beziehungen der Allianz mit südamerikanischen Staaten in den Fokus und erklärte auf Basis von Allianztheorien, warum bestimmte Staaten mit der NATO zusammenarbeiten und sich andere gegen die NATO positionieren. Mit diesen Erkenntnissen verfolgt er die Ziele, Theorien des neoklassischen Realismus zu verfeinern und politikrelevante Empfehlungen für die Aufstellung der NATO-Außenbeziehungen auszuarbeiten.

Ausführlich befassten sich die dann folgenden Vorträge der Professoren mit den zentralen Begriffen des Kollegs:
Herr Professor Masala  ging in seinem Vortrag dezidiert auf den Begriff der „Sicherheit“ ein und dessen wechselnde Bedeutung und Verwendung in der Debatte in Deutschland. Er beklagte dabei den sorglosen Umgang mit dem Sicherheitsbegriff, dessen inflationäre Anwendung zur Verwischung seiner eigentlichen Bedeutung geführt habe, mit der Konsequenz, dass wenn alles sicherheitsrelevant sei, nichts mehr sicherheitsrelevant sei und so ein analytisches Problem entstünde. Damit verbunden sah Prof. Masala die Gefahr einer zunehmenden Verschweizerung der Sicherheitspolitik in Deutschland – die Inlandsverteidigung bejahen, aber Auslandsverteidigung ablehnen.

Herr Professor Dr. Stephan Bierling veranschaulichte eindrucksvoll in seinem anschließenden Rückblick auf die Deutsche Sicherheitspolitik seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland bis in die Gegenwart, wo die Ursachen für die aufgezeigten Entwicklungen zu finden seien könnten.

Professor Dr. Nikolaus Werz von der Universität Rostock widmete sich dem anderen Schwerpunkt des Kollegs, dem Thema Entwicklung. Dabei gab er sowohl eine Einführung in den Entwicklungsbegriff als auch einen umfassenden Überblick über die Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland. Er schilderte dabei die Ausprägungen des Politikfelds Entwicklungspolitik im Wandel der Zeit mit besonderem Schwerpunkt auf die Epoche nach dem Ende der Ost-West Konfrontation.

Dabei wurde die besondere Bedeutung  von regionalwissenschaftlicher Forschung und Expertise in der heutigen Zeit deutlich, in der Entwicklungsfragen und Sicherheit wieder eng aneinander gekoppelt sind.  Es wurde deutlich, dass Entwicklungspolitik nicht ohne gewisse Voraussetzungen vor Ort gewinnbringend eingesetzt werden kann und Verständnis und Expertise notwendig sind, um den ablaufenden Wandel zu gestalten.

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Dr. Simon Backovsky

Dr

Referent Ausländerförderung / Promotionsförderung

simon.backovsky@kas.de +49 30 26996-3659 +49 30 26996-3710

Tentang seri ini

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