Reportage sui paesi

brevi report politici a cura delle Rappresentanze estere della KAS

Das Klima der Unsicherheit verschärft sich

Wieder einmal spielt das Länderrisiko Argentiniens an den internationalen Finanzmärkten die Rolle eines Fieberthermometers. Erneut signalisiert es: Dem Patienten droht der Kollaps. Diesmal waren es Gerüchte um einen bevorstehenden Rücktritt des Staatspräsidenten Fernando de la Rúa selbst, die für Unruhe sorgten. Ausgelöst hatte sie ein Parteifreund, der Gouverneur der Provinz Chaco und Vizechef von de la Rúas UCR, Angel Rozas.

Reuters/Laura Hasani

Das Kosovo hat eine Präsidentin: Eine Chance für politische Stabilität

Die ehemalige KAS-Stipendiatin Vjosa Osmani wurde zur neuen Präsidentin des Kosovos gewählt. Nach dem Rücktritt Präsident Hashim Thaçis im vergangenem Jahr aufgrund einer Anklage in Den Haag, war sie bereits als Parlamentspräsidentin geschäftsführend im Amt.

Das Land "am Rande der Katastrophe":

König Bhumipol in tiefer Sorge um Thailand

In einer der aufsehenerregendsten Reden seit seiner Thronbesteigung vor 55 Jahren hat das thailändische Staatsoberhaupt König Bhumipol Adulyadej eine äußerst kritische Zustandsbeschreibung der thailändischen Politik und Gesellschaft abgegeben und ein düsteres Bild von der Zukunft Thailands gezeichnet. Zu einer Nachricht, die wie die sprichwörtliche Bombe einschlug, wurden die Ausführungen des Monarchen insbesondere dadurch, dass er entgegen grundlegenden thailändischen kulturellen Gepflogenheiten den während der Thronrede persönlich anwesenden Premierminister Thaksin Shinawatra direkt in seine kritischen Ausführungen mit einbezog und damit die öffentliche Diskussion über strukturelle und aktuelle politische Probleme Thailands vor Jahresende noch einmal anheizte.

Das Märchen vom Shootingstar in der Informationstechnologie

Früher begannen Märchen mit dem Satz: Es war einmal, heute dagegen beginnen Märchen mit dem Satz: Es wird einmal ...vor allem, wenn sie in Estland spielen.

Das neue Kabinett Justschenko:

Nach der Wiederwahl des ukrainischen Präsidenten Kutschma im November 1999 scheiterte freilich sein Versuch, auch seinen bisherigen Premier im Parlament bestätigen zu lassen. Erst im zweiten Anlauf gelang es, mit der Wahl des neuen Kandidaten Justschenko eine verläßliche parlamentarische Basis für den Reformkurs der neuen Regierung zu schaffen. Der neue Premier an der Spitze eines drastisch verringerten Kabinetts genießt durch seine finanzpolitische Kompetenz und Reformbereitschaft auch international einen Vertrauensvorschuß, der angesichts der anstehenden ökonomischen und finanziellen Problemen der Ukraine einer konsequenten Reformpolitik nur nutzen kann.

Das neue Kabinett sieht schon zu Anfang alt aus: In Thailand beginnt die "Ära Thaksin" mit einem Fehlstart

Mit der Vereidigung des neuen Kabinetts von Premierminister Dr. Thaksin Shinawatra am Nachmittag des 18. Februar hat nun auch offiziell die "Ära Thaksin" begonnen.

Das neue Wahlgesetz - ein Schlag gegen die oppositionellen Parteien.

Aufbau einer dritten politischen Alternative

Das neue Wahlgesetz in Italien

Seit dem gescheiterten Verfassungsreferendum im Dezember 2016 wartet Italien auf ein neues Wahlgesetz: Durch die Ablehnung der Verfassungsreform, Herzstück der Reformvorhabens des ehemaligen Ministerpräsidenten Matteo Renzi, hat Italien unterschiedliche Wahlrechte für Senat und Abgeordnetenkammer.Das von Renzi vorgeschlagene Gesetz Italicum wurde im Februar 2017 vom Verfassungsgericht abgelehnt. Die italienische Abgeordnetenkammer hat nun am 12. Oktober 2017 das neue Wahlgesetz Rosatellum 2.0 verabschiedet.

Das peruanische Volk wartet auf einen neuen "Defensor del Pueblo"

Langwierige Diskussionen um den Wahlmodus verhindern im Kongress die Wahl eines neuen "Ombudsmans". Eine wichtige Chance zur Stärkung des gesamten Demokratieprozesses in Peru verspielt.

Das Phänomen Balaguer

Als 94-Jähriger nochmals Präsidentschaftskandidat

Machiavellis "Príncipe" ist eines der Lehrbücher, aus denen der heute knapp 94-jährige Dr. Joaquín Balaguer Anregungen für seine inzwischen 70 Jahre während politische Laufbahn entnahm, in der er wie kein zweiter im 20. Jahrhundert die politische Landschaft der Dominikanischen Republik prägte.

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