分析と議論

aus der Konrad-Adenauer-Stiftung

2016

Forschungsstarke Universitäten in Deutschland

Denise Feldner

Bedeutung, Rahmenbedingungen, Handlungsbedarf
Forschungsstarke Universitäten als Kern des Wissenschaftssystems benötigen Autonomie und professionelle Strukturen im Management und für exzellente Forschung und Lehre. Sie agieren in einer arbeitsteiligen Hochschullandschaft. Diese Arbeitsteilung muss im Sinne einer horizontalen und vertikalen Differenzierung ausgebaut werden. Innerhalb der Universität muss die Vielfalt gefördert und erhalten werden. Das Hochschulsystem sollte durch neue Formen der Zusammenarbeit in Forschung und Lehre fortentwickelt werden. ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE!

2016

Herausforderung Krisenfrüherkennung: Wofür muss sich Deutschland wappnen?

Durch die Globalisierung entfalten auch geografisch weit entfernte Konflikte direkte Auswirkungen auf die deutsche Außen- und Innenpolitik.Angesichts der umfassenden Krisen in der Welt steht Deutschland vor der Herausforderung, sowohl kurzfristiges Konfliktmanagement als auch nachhaltige Konfliktlösung und -prävention zu betreiben. Um den Erwartungen an Deutschland als Akteur der internationalen Politik gerecht zu werden, bedarf es einer stärkeren strategischen Auseinandersetzung mit Außen- und Sicherheitspolitik.

2016

Was tun gegen Rechtspopulisten? Europäische Erfahrungen

Karsten Grabow

Rechts- und Nationalpopulismus ist in Europa kein neues Phänomen. Deutschland ist umgeben von Ländern, in denen rechts- und nationalpopulistische Parteien seit Jahren etabliert sind. In Deutschland ist mit der AfD eine rechtspopulistische Partei auf dem Vormarsch. In der Auseinandersetzung mit rechts- und nationalpopulistischen Parteien gibt es kein Patentrezept. Die besten Mittel gegen rechte Populisten sind die offene Auseinandersetzung mit ihnen und problemlösende Politik. ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE!

2016

Christen unter Druck?

Thomas Volk

Das Menschenrecht auf Religionsfreiheit ist nicht verhandelbar
Das Menschenrecht auf Religionsfreiheit gilt universell und für alle Religionsgemeinschaften. Mehr als 70 Prozent der Weltbevölkerung lebt in Ländern, in denen die Religionsfreiheit eingeschränkt wird. Christen sind weltweit am stärksten von Bedrängung und Diskriminierung betroffen. Der Beitrag stellt die Frage, ob und wie sehr Christen in ihrem Grundrecht auf freie Ausübung ihres Glaubens unter Druck geraten.

2016

Die Zukunft der Wissenschaftskommunikation

Norbert Lossau

Muss die Politik den Wissenschaftsjournalismus retten?
Eine Gesellschaft, die von den Erfolgen der Wissenschaft sehr stark abhängig ist, benötigt eine gut informierte Bevölkerung. Nachrichten aus dem Bereich Wissenschaft werden zunehmend von den Forschungseinrichtungen selbst verbreitet – über gedruckte Magazine und online via Soziale Netzwerke. Der digitale Wandel der Medienwelt ist insbesondere für den Wissenschaftsjournalismus eine Herausforderung. Stiftungsmodelle und Science Media Center könnten hier möglicherweise Beiträge zur Sicherung der Qualität und der Unabhängigkeit liefern.

2016

Strategien gegen Populismus

Nico Lange

Die populistische Politik der Renationalisierung profitiert von den Statusängsten der Mittelschicht und der alternden Wohlstandgesellschaft, die Veränderungen als Zumutung empfindet. Die Übernahme populistischer Forderungen verhilft populistischen Parteien zum Durchbruch. Die etablierten Parteien können damit jedoch nur kurzfristig punkten. Mittel- und langfristig würden sie scheitern, da die einfachen Lösungen der Populisten nicht zum Erfolg führen.

2016

Flucht über das Mittelmeer

Dustin Dehez, Franziska Stahl

Vorschläge für eine effektivere Bekämpfung von Schleuserkriminalität
Die Fluchtbewegungen über das Mittelmeer werden auch künftig auf gleichbleibend hohem Niveau verharren. Eine militärische Mission der Europäischen Union wird die Schleusung nur marginal verringern können, weil sie das Problem der Nachfrage nicht beheben kann. Die Fluchtursachen zu bekämpfen verlangt nach einer Stärkung der Staatlichkeit in den schwachen Staaten. Auf der anderen Seite können die europäischen Staaten mehr tun, um die Schleusung zu kriminalisieren und durch die Angleichung europäischen Asylrechts die Anreize zu einer Flucht über die sicheren Drittstaaten hinaus zu verringern.

2015

Von Wales nach Warschau: Die neue Normalität der NATO?

Aylin Matlé, Alessandro Scheffler Corvaja

Die 2014 ausgebrochenen Krisen an der Ost- und der Südflanke der NATO bestehen weiter und haben die Sicherheitslandschaft in Europa dauerhaft verändert. Nach den im "Readiness Action Plan" niedergelegten Sofortmaßnahmen, auf die sich die Alliierten im vergangenen Jahr auf dem Gipfel in Wales geeinigt hatten, stellt die neue Political Guidance der NATO einen ersten Schritt zu einer langfristigen Anpassung an diese „neue Normalität” dar. Die Vorbereitung der Political Guidance hat damit die alte Debatte zwischen Territorialverteidigung und Krisenmanagement wiederbelebt.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.