Länderberichte

Die Westbalkanstrategie der Europäischen Kommission

von Hardy Ostry , Oliver Morwinsky
Eine stärkere Union bis 2025
„Wir bekräftigen heute, dass die Tür unserer Union für den westlichen Balkan […] offensteht und unser Angebot ehrlich ist“, erklärte der EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen, Johannes Hahn.

Die Europäische Kommission hat in ihrer nunmehr vorgelegten Westbalkanstrategie die Herausforderungen sowohl für die Westbalkanstaaten als auch an die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) benannt. Das Jahr 2025 ist keinesfalls ein konkretes Beitrittsjahr bzw. eine Festlegung für die Aufnahme aller sechs Westbalkanstaaten, sondern ein indikatives Datum für einen frühestmöglichen Beitritt der beiden Spitzenreiter Montenegro und Serbien. Die Strategie betont nachdrücklich, dass Eigeninitiative und regionale Kooperation der Schlüssel zum Erfolg sind.

Ansprechpartner

Dr. Hardy Ostry

Dr

Leiter des Europabüros Brüssel

Hardy.Ostry@kas.de +32 2 66931-51 +32 2 66931-62

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.