Länderberichte

Erneute Eskalation im Südsudan

von Mathias Kamp
Bleibt der Frieden eine Illusion?
Der jüngste Staat der Welt wurde am 9. Juli 2016 fünf Jahre alt. Doch die Feiern fielen aus. Stattdessen eskalierte erneut die Gewalt und forderte hunderte Todesopfer. Auch wenn vorläufig wieder Ruhe eingekehrt ist - ein eilig ausgerufener Waffenstillstand scheint zunächst zu halten - so wird doch deutlich, wie schwierig die Lage im Südsudan bleibt und wie unzureichend die Umsetzung des Friedensabkommens vom August 2015 vorangeschritten ist.

Die Fähigkeit und der Willen der südsudanesischen Protagonisten zur Sicherung des Friedens muss ebenso in Frage gestellt werden wie die Strategie der internationalen Akteure. Ein stabiler Frieden im Südsudan ist wieder in weite Ferne gerückt und die weitere Verschärfung der humanitären Katastrophe scheint unaufhaltbar.

Ansprechpartner

Mathias Kamp

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Leiter des Auslandsbüros in Uganda

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Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.