Länderberichte

Myanmar steht hinter "Mother Su"

Presseschau myanmarischer Medien zur Rohingya-Krise

Die internationale Presse verurteilte in den vergangenen Wochen und Monaten das zurückhaltende Verhalten der de facto-Regierungschefin Myanmars, Aung San Suu Kyi, bezüglich der eskalierenden Gewalt und den Menschenrechtsverletzungen gegen die ethnische Minderheit der Rohingya sowie andere Zivilpersonen, die zur Flucht von tausenden von Menschen nach Bangladesch wie auch innerhalb des Rakhine-Staates im Westen Myanmars geführt hatten.

Vier Wochen nach dem Angriff der „Arakan Rohingya Salvation Army“ (ARSA) auf Polizei- und Grenzposten in Rakhine und der darauffolgenden Gegenoffensive des Militärs wendete sich Suu Kyi am 19. September 2017 in einer Rede vor Diplomaten in der Hauptstadt Naypyitaw an die Öffentlichkeit. Eine Auswahl von Pressestimmen myanmarischer Medien zu diesem Ereignis und zum Gesamtvorgang wird hier vorgestellt und belegt eindrucksvoll, wie sehr öffentliche und veröffentlichte Meinung des Landes hinter der früher im Westen als Menschenrechtsikone verehrten Tochter des Nationalhelden Aung San stehen.

Lesen Sie den gesamten Länderbericht inklusive Fußnoten als pdf.

Ansprechpartner

Dr. Norbert Eschborn

Dr

Leiter des Auslandsbüros Myanmar

Norbert.Eschborn@kas.de +95 1 2307 -806/-807

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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erscheinungsort

Yangon Myanmar