Länderberichte

Nach den Parlamentswahlen: Balance der Macht bleibt erhalten

von Malte Gaier
Libanons politischer Konfessionalismus überdauert auch diese Wahlen - Dennoch müssen Politik, Staat und Gesellschaft umdenken
Ein Wahllokal in Beirut, Libanon | Foto: dpa
Ein Wahllokal in Beirut, Libanon | Foto: dpa

Zum ersten Mal seit neun Jahren hat der Libanon am 6. Mai 2018 über ein neues Parlament abgestimmt. Nach dreifacher Verlängerung der Amtszeit des Kabinetts hatten rund 3,7 Mio. Wähler, davon über 21% Erstwähler, zum ersten Mal seit langem wieder die Chance, aktiv die Politik ihres Landes mitzugestalten. Doch nach monatelangem Wahlkampf und großen Hoffnungen auf Veränderungen an den politischen Verhältnissen im Land hat sich im Libanon auch dieses Mal am Ende wieder nur der Status Quo mit seiner fein austarierten Machtbalance zwischen den verschiedenen Lagern bestätigt. Dennoch haben die Wahlen viele Einblicke in einen langsam voranschreitenden, langfristigen Wandlungsprozess erlaubt.

Lesen Sie den gesamten Länderbericht inklusive Tabellen und Fußnoten im pdf.

Ansprechpartner

Dr. Malte Gaier

Dr

Leiter des Auslandsbüros Libanon | Kommissarischer Leiter des Auslandsbüros Syrien/Irak

Malte.Gaier@kas.de +961 1 388 095/6

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.