Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Regierungsumstellung in Belarus

von Wolfgang Sender

Hintergründe und Ausblicke
Am 18. August 2018 schloss der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko eine kurzfristige und massive Umgestaltung seiner Regierung ab. Das Land bekam einen neuen Regierungschef, vier neue Vizepremierminister sowie vier neue Minister mit einflussreichem Geschäftsbereich. Auslöser dieses für Belarus durchaus bemerkenswerten Wechsels war vordergründig die Unzufriedenheit des Staatschefs mit der Erfüllung seiner Anweisungen durch die Regierung bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung – insbesondere des Kreises Orscha im Osten von Belarus. Dahinter verbirgt sich jedoch durchaus mehr.

Duale Ausbildung im Fokus der Lehrerkonferenz in Shymkent

Am 24. August fand in Shymkent die jährliche Lehrerkonferenz mit 800 Teilnehmern statt.

100 Tage Regierung Carlos Alvarado Quesada in Costa Rica

von Werner Böhler

Die Bilanz der ersten 100 Tage der neuen Regierung im Amt fällt gemischt aus. Als der gewählte Staatspräsident am 8. Mai die Regierungsgeschäfte übernahm, versprach er den 2000 Anwesenden auf der zentralen Plaza de la Democracia in San José und den Tausenden, die dem Ereignis am Fernseher oder Radio und den sozialen Medien beiwohnten, das Land verantwortungsvoll, intelligent, ausgewogen und kraftvoll zu führen. Er beendete seine Rede mit dem Anspruch an sich selbst und seine Regierung, hart zum Wohle aller zu arbeiten.

KAS Study on Use of Early Warning Systems & Integration of Data in Political Planning in West Pokot and Baringo Counties

This report is an account of a baseline study carried out in West Pokot and Baringo Counties on the utilization of EWS information in political planning by KAS. The study was informed by the fact that food emergency needs persist in the ASAL counties of Kenya despite availability of EWS data. The study thus, sought to investigate the notion that EWS information is not adequately incorporated in political planning.

Neue Migrationsroute?

von Thomas Volk

Irreguläre Migration aus Westafrika sucht neue Wege
Die Zahl der aus Senegal irregulär ausgereisten Migranten nimmt seit Jahren ab. Während die Migrationsroute durch die Sahara nach Libyen und von dort weiter über das Mittelmeer nach Europa an Attraktivität einbüßt, erhält eine für stillgelegt geglaubte Route über den Atlantik als Eintrittstor nach Europa neuen Zulauf. Die europäische Grenzschutzagentur Frontex erhält größere Wichtigkeit.

Wie weiter mit den USA?

von Elmar Sulk

Teil 3: „Gemeinsame transatlantische Sicherheitspolitik“
Erwartungen der USA, die europäischen Bündnispartner müssten mehr in ihre eigene Verteidigung investieren, werden seit dem Amtsantritt von Donald Trump häufiger und schärfer artikuliert als in den Jahren zuvor. Auf dem NATO-Gipfel in Brüssel ist speziell Deutschland Adressat der Kritik geworden. In den USA wird genau beobachtet, welche eigenen Konzepte Europa vorlegt, um die Zukunft der NATO zu sichern und ihre Verteidigungsfähigkeit zu steigern.

Das politische Uruguay stellt sich für 2019 auf

von Kristin Wesemann , Sören Soika

Nach der WM ist vor dem Wahlkampf
Den letzten Torschrei noch auf den Lippen eröffnet die Partido Nacional mit der Präsentation ihrer wichtigsten Präsidentschaftsanwärter inoffiziell das Rennen um das höchste Staatsamt. Mehr als 15 Monate werden bis zum Tag der Entscheidung noch vergehen, und doch deutet sich bereits jetzt das Ende eines politischen Zyklus an.

2018

Politischer Stillstand und soziale Proteste: Der Irak im Krisenzustand

von Hannes Pichler , Sebastian Gerlach

Die aktuelle Krise bedroht die Stabilität im Irak
Seit den nationalen Parlamentswahlen vom 12. Mai 2018 ist der Irak nicht zur Ruhe gekommen. Das komplexe politische Kräfteverhältnis, Vorwürfe über massiven Wahlbetrug und die Einflussnahme externer Akteure behindern die Regierungsbildung in Bagdad massiv. Zugleich haben soziale Unruhen den Süden des Landes und die Hauptstadt ereilt. Mit ihren Forderungen nach Arbeitsplätzen und einer gesicherten Energie- und Wasserversorgung heben die Demonstranten die strukturellen Defizite der irakischen Politik, Wirtschaft und Verwaltung hervor.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.