Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Angela Merkels Wahl in den britischen Medien

von Bernhard Lamers

Nominierungskampagne für den UMNO-Parteitag

von Johannes D. Rey

Das alles beherrschende Thema in den malaysischen Medien sind zur Zeit die Nominierungsentscheidungen der UMNO-Landesverbände für die Posten in der Parteispitze. Diese werden auf dem vom 11.-13. Mai stattfindenden Parteitag der United Malays National Organisation (UMNO) neu gewählt. UMNO ist die dominierende Partei in der seit der Unabhängigkeit 1957 regierenden Barisan Nasional Koalition. Der Vorsitzende ist seit 1981 Premierminister Mahathir. Die Neuwahl des Parteivorsitzenden, seines Stellvertreters und der drei Vizepräsidenten erfolgt alle drei Jahre.

Regierung de la Rúa - noch dauert der "Honeymoon"

von Frank Priess

Im Zentrum der politischen Debatten in Argentinien knapp drei Monate nach dem Amtsantritt der neuen Regierung stand die Auseinandersetzung um eine Flexibilisierung der Arbeitsgesetzgebung. Das Scheitern der Gewerkschaften offenbarte eine deutliche Schwächung der Arbeitnehmerorganisationen. Demgegenüber genießt die Regierung de la Rúa noch immer hohe Akzeptanz in der Bevölkerung. Angesichts des Ausbleibens wirksamer Lösungen für die gravierenden Probleme des Landes werden die Kommunalwahlen in der Hauptstadt im Mai ein erster ernsthafter Stimmungstest werden.

Zur politischen Lage in Kenia

von Udo Weber

Die seit langem erwartete Zusage des IWF, die Kreditvergabe an Kenia wieder aufzunehmen, ist erneut verschoben worden. Trotz offensichtlicher Fortschritte auf kenianischer Seite, sieht der Vergabeausschuß des IWF die an Kenia gestellten Bedingungen zur Wiederaufnahme der Kreditvergabe als nicht erfüllt an.

Korruption und Armut in Nicaragua

von Georg Schmid

Aktuelle Umfragen führen zu dramatischen Ergebnissen
In der ersten April-Hälfte wurden in Managua vom Institut für Nikaragua-Studien (IEN) zwei Umfragen veröffentlicht, die den Themenkomplexen Korruption bzw. Armut gewidmet waren. Erstere wurde finanziert von der schwedischen Agentur für Entwicklung (ASDI). Die Ergebnisse verdeutlichen, warum die Wohlstandsschere in Nicaragua immer mehr auseinandergeht und eine armutsmindernde Wirtschafts- und Sozialpolitik in Nicaragua bisher versagt hat.

Premierminister Jospin und die Hisbollah

von Barbara Glindemann

Zu den Hintergründen und Implikationen der palästinensischen Ausschreitungen im Kontext des Friedensprozesses
Während seines ersten offiziellen Israel/Palästina Aufenthalts ergriff Premierminister Jospin so explizit wie kein französischer Staatsmann zuvor Partei für die Interessen Israels. Auf einer Pressekonferenz im Rahmen seines offiziellen Staatsbesuchs Ende Februar 2000 bezeichnete Jospin die Angriffe der Hisbollah auf israelische Soldaten im Südlibanon als Terrorakte.

Die Verfassung wird novelliert

von Frank Spengler

Internationale Hilfe für Nicaragua in Gefahr?

von Georg Schmid

Die Geldgeber werden nervös

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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