Medienpolitik

Medienpolitik

Sicherung der Meinungsvielfalt in einer digitalen Medienordnung

Die Medien sowie die Kultur- und Kreativwirtschaft sichern die demokratische Gesellschaft in Deutschland und Europa. Solange Medien über Audio und Video verbreitet werden - unerheblich auf welchen Bildschirmen - wird die Medienpolitik die Plattform sein, auf der eine moderne nationale und europäische Medienordnung weiterentwickelt werden kann.

Die traditionellen Medien wie Presse, Rundfunk, Fernsehen sind dabei, ihre Deutungshoheit zu verlieren, die Kommunikation und Meinungsbildung werden immer mehr auf die sozialen Medien verlegt. Ebenso verschwimmen die Grenzen zwischen Mediennutzern und Medienmachern. Was bedeutet das für die Informations- und Kommunikationsfreiheit? Mediendemokratie funktioniert nur mit einem unabhängigen professionellen Journalismus: Für einen offenen Meinungs- und Willensbildungsprozess braucht die Gesellschaft Medien, die aus verlässlichen und glaubwürdigen Quellen Sachverhalte und Werte vermitteln, erklären und einordnen. Werden die sozialen Medien und die großen Gatekeeper der Intermediäre sich selbst ethisch in die Pflicht nehmen, um den Schutz der Grundwerte, den Jugend- und Verbraucherschutz zu gewährleisten? Oder bedarf es einer Regulierung, die unsere Werte und die Verankerung wichtiger gesellschaftspolitischer Interessen sichert? Wie lauten die medienpolitischen Antworten für ein digitales Leitmedium eines unabhängigen Journalismus? Die Konrad-Adenauer-Stiftung begleitet diese Diskussionen mit Fachgesprächen, Studien und Veranstaltungen.