David Gregosz

Koordinator für Internationale Wirtschaftspolitik

David Gregosz, geboren im thüringischen Leinefelde (Landkreis Eichsfeld), Jahrgang 1983, studierte im Doppelstudium Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg und ist Altstipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS). Seit seiner Rückkehr aus Südamerika 01/17 koordiniert er die internationale, wirtschaftspolitische Arbeit der KAS. Zuvor leitete er von 10/2013 bis 01/2017 das Wirtschaftsprogramm „Soziale Ordnungspolitik“ (SOPLA) mit Sitz in Santiago de Chile. Von 11/2015 bis 09/2016 hatte er zudem die kommissarische Leitung des KAS-Landesprojekts Chile inne.

Veranstaltung:

Expertise

  • Ordnungspolitik, Soziale Marktwirtschaft
  • Wirtschaftspolitik

Kontakt

David.Gregosz@kas.de +49 30-26996-3516 +49 30-26996-53516

Abteilung

Publikationen

Auslandsinformationen

Ein transatlantisches Relikt?

von David Gregosz

Zur Zukunft der WTO und ihrer Rolle für die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen

Veranstaltungsberichte

„Mehr denn je kommt es auf Fürsprecher einer multilateralen Ordnung an“

von David Gregosz

Zeiten des Umbruchs für die Welthandelsorganisation (WTO)

Eigentlich legt die WTO die Spielregeln für den internationalen Handel fest, hilft bei der Schlichtung im Streitfall. US-Präsident Donald Trump stellt dieses multilaterale System seit längerem immer wieder offen in Frage und kritisiert die WTO scharf. Dies ist bedeutsam, weil die USA das größte und wichtigste Mitgliedsland der Organisation sind. Wenn sich die führende Volkswirtschaft zurückzieht, sieht es schlecht aus für eine gezielte Regulierung des Welthandels. Gerade kleinere Volkswirtschaften sowie Schwellen- und Entwicklungsländer würden darunter leiden.

Einzeltitel

kurzum: Macht Trump die WTO bald obsolet?

von David Gregosz

Der US-Protektionismus und seine Folgen

Die Welthandelsorganisation (WTO) soll durch den Abbau von Zöllen und Handelsschranken die multilaterale Zusammenarbeit vorantreiben. Doch immer öfter schließen Staaten bilaterale Freihandelsabkommen und umgehen damit die WTO. Überdies wird seit der Amtsübernahme Donald Trumps die WTO-Mitgliedschaft der USA hinterfragt. Angesichts dieser Entwicklungen scheint eine Reform der Organisation unabdingbar, die als Hüterin des Freihandels angetreten war. Versinkt die WTO in der Bedeutungslosigkeit oder gelingt eine Erneuerung ihrer Strukturen?

Veranstaltungsberichte

Digitale Kluft in und um Lateinamerika

von David Gregosz

Entfernen sich Industrie- und Schwellenländer durch die Digitalisierung?

Wenn sich am Ende des Jahres die Staats- und Regierungschefs der führenden Schwellen- und Industrieländer zur G20-Tagung versammeln, richtet sich der Fokus der Weltöffentlichkeit für einen kurzen Moment auf Lateinamerika. Erstmalig in der Gipfelgeschichte wird unter dem Vorsitz des argentinischen Präsidenten eine Zusammenkunft auf südamerikanischen Boden stattfinden. Ein G-20-Schwerpunkt wird dann die Diskussion um die „Zukunft der Arbeit“ sein. Ein Thema, das die Konrad-Adenauer-Stiftung mit ihrem wirtschaftspolitischen Expertennetzwerk bereits Ende Mai in Cartagena, Kolumbien beleuchtete.

Veranstaltungsberichte

Digital-Dialog zwischen Utopie und Dystopie

von David Gregosz

Ambitionen asiatischer Volkswirtschaften sind immens

Das Silicon Valley entwickelte sich in den beiden vergangenen Dekaden zum Gravitationszentrum für Software- und IT-Firmen, die durch digitale Innovationen und Geschäftsmodelle weitreichende gesellschaftliche Veränderungen vorangetrieben haben. Vielversprechende ökonomische Aussichten lassen auch asiatische Volkswirtschaften mit großen Schritten und festem politischem Willen in die digitale Zukunft schreiten. In Asien werden digitale Technologien als Gelegenheit gesehen, Entwicklung zu beschleunigen. Mancherorts werden sie auch als Instrument staatlicher Repression und Überwachung eingesetzt.

Veranstaltungsberichte

Führungsrolle bei Innovationen zurückgewinnen

von David Gregosz

Europas Umgang mit der digitalen Revolution

Im Hinblick auf Informations- und Kommunikationstechnologien ist Europa im Vergleich zu den Vereinigten Staaten von Amerika und asiatischen Volkswirtschaften ins Hintertreffen geraten. Tech-Unternehmen und Plattformbetreiber dieser Weltregionen dominieren die Digitalmärkte. Wie es gelingen kann, die Möglichkeiten der digitalen Revolution zu nutzen und eine führende europäische Position zurückzugewinnen, stand im Zentrum einer gemeinsamen Veranstaltung des European Ideas Network und der Konrad-Adenauer-Stiftung in Cadenabbia, Italien.