David Gregosz

Koordinator für Internationale Wirtschaftspolitik

David Gregosz, geboren im thüringischen Leinefelde (Landkreis Eichsfeld), Jahrgang 1983, studierte im Doppelstudium Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg und ist Altstipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS). Seit seiner Rückkehr aus Südamerika 01/17 koordiniert er die internationale, wirtschaftspolitische Arbeit der KAS. Zuvor leitete er von 10/2013 bis 01/2017 das Wirtschaftsprogramm „Soziale Ordnungspolitik“ (SOPLA) mit Sitz in Santiago de Chile. Von 11/2015 bis 09/2016 hatte er zudem die kommissarische Leitung des KAS-Landesprojekts Chile inne.

Veranstaltung:

Expertise

  • Ordnungspolitik, Soziale Marktwirtschaft
  • Wirtschaftspolitik

Kontakt

David.Gregosz@kas.de +49 30-26996-3516 +49 30-26996-53516

Abteilung

Publikationen

Veranstaltungsberichte

Warum nur einzahlen, nicht reicht

von David Gregosz

Multilaterale Entwicklungsbanken und deutsche Interessen
Die US-Hauptstadt Washington beheimatet eine Institution, von der die meisten Menschen zwar sicher einmal gehört, deren Hintergründe aber kaum bekannt sein dürften: Die Weltbank, eine multinationale Organisation der Vereinten Nationen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern und einem Milliarden-Budget, spielt für Schwellen- und Entwicklungsländer eine bedeutende Rolle. Um ein besseres Verständnis für die Arbeit der Weltbank zu entwickeln, initiierte die Konrad-Adenauer-Stiftung Anfang Mai einen Expertendialog in den USA. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich die Weltbank im Konzert multilateraler Entwicklungsbanken weiterentwickeln könnte und welche Prioritäten Deutschland in diesem Prozess verfolgen sollte.

Analysen und Argumente

Club der Egoisten?

von David Gregosz, Florian Rauchfuß

Geringe Erwartungen an den G20-Gipfel in Osaka, Japan
Japan wird erstmalig Gastgeber des jährlichen Treffens der Staats- und Regierungschefs der G20 am 28. und 29. Juni 2019 sein. Das Land übernimmt die Aufgabe mit konstruktiver Grundhaltung und eigenen Ambitionen, allerdings unter erschwerten politischen Bedingungen. Gelingt es der japanischen G20-Präsidentschaft neue Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Industrie- und Schwellenländern auszuloten oder überwiegen auch bei diesem Treffen Blockadehaltungen, nationale Egoismen und gegenseitiges Misstrauen? Das Papier beleuchtet die Ausgangsbedingungen bezüglich des bevorstehenden G20-Gipfels.