Dr. Norbert Arnold

Leiter des Teams Bildungs- und Wissenschaftspolitik und Koordinator für Wissenschaft, Forschung und Technologie

Dr. Norbert Arnold studierte Biologie und Philosophie. Nach Forschungstätigkeiten als Molekularbiologe an den Universitäten in Gießen und Zürich wechselte er 1993 zur Konrad-Adenauer-Stiftung und ist seither in unterschiedlichen Funktionen in der Politikberatung tätig. Neben gesellschaftspolitischen Fragen befasst er sich vor allem mit Wissenschafts- und Forschungspolitik sowie Lifesciences, Bio- und Medizinethik.

Weitere externe Publikationen:

Weitere interne Publikationen:

Expertise

  • Wissenschaftspolitik
  • Bio- und Medizinethik
  • Lifesciences

Publikationen

kurzum

Keimbahneingriffe und das kurze Gedächtnis der Öffentlichkeit

von Norbert Arnold

Lulu und Nana sind die ersten Menschen, deren Erbgut mit Hilfe von CRISPR/cas9 (Genome Editing) gezielt verändert wurde. Damit wurde eine Grenze überschritten. Keimbahneingriffe am Menschen galten bisher als Tabu. Es gibt viele Gründe, die für ein weltweites Verbot von Keimbahneingriffen sprechen.

Einzeltitel

Planbare Schwangerschaft – perfektes Kind?

von Norbert Arnold, Hans Bertram, Peter Dabrock, Wolfgang Holzgreve, Henning Steinicke, Thomas Strowitzki, Eberhard Schockenhoff, Stefanie Westermann, Christiane Woopen

Wechselwirkungen von Medizin und Gesellschaft
Die medizinischen Möglichkeiten, die Fortpflanzung des Menschen zu beeinflussen, nehmen zu. Reproduktions- und Pränatalmedizin eröffnen Handlungsoptionen, um Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und Geburt mit hoher Präzision zu gestalten. Social Freezing, das die Flexibilität für die Verwirklichung eines Kinderwunsches vergrößern soll, und nichtinvasive Pränataltests (NIPT), mit denen ohne gravierende Risiken für Mütter und ungeborene Kinder nach genetischen Auffälligkeiten gesucht werden kann, sind aktuelle Beispiele, deren gesellschaftliche Folgen diskutiert werden müssen.

kurzum

Deutschland – das innovativste Land der Welt?

von Norbert Arnold, Eric Steilmann

Viele Indikatoren sprechen für die innovative Leistungsstärke Deutschlands. Das Weltwirtschaftsforum sieht Deutschland sogar auf Platz 1 in Bezug auf Innovationsfähigkeit. Trotzdem sind weitere Anstrengungen geboten, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Dies gilt auch für Wissenschaft und Forschung, die am Beginn der Innovationskette stehen. Das Wissenschaftsnetzwerk der Konrad-Adenauer-Stiftung hat dazu Handlungsempfehlungen erarbeitet.