Dr. Norbert Eschborn

Leiter des Auslandsbüros Myanmar

Dr. Norbert Eschborn ist seit Januar 2016 Leiter des Auslandsbüros Myanmar der Konrad-Adenauer-Stiftung. Zuvor vertrat zwischen 2011 und 2015 die KAS in Korea und stand ab 2006 fünf Jahre an der Spitze der Stabsstelle Evaluierung in der Hauptabteilung Europäische und Internationale Zusammenarbeit der KAS in Berlin. Von Februar 2002 bis Juli 2006 wirkte er als Landesbeauftragter der KAS für Indonesien und Ost-Timor in Jakarta. Zwischen 1997 und 2001 arbeitete er in gleicher Funktion für die KAS in Thailand.

Nach Stationen als freier Journalist bei mehreren Regionalzeitungen und beim Institut für Politikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sammelte er erste politische Erfahrungen als Persönlicher Referent des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Seine Publikationen umfassen Artikel und Bücher zu Fragen der demokratiepolitischen Bildung, Entwicklungsstrategien von ASEAN-Staaten, den EU-ASEAN-Beziehungen, der entwicklungspolitischen Rolle der deutschen politischen Stiftungen, dem politischen System Thailands, Einzelaspekten der politischen und rechtlichen Reformprozesse in Thailand und Indonesien sowie zu grundsätzlichen politischen Problemen Südkoreas. Über mehrere Jahre gehörte er als stellvertretendes Mitglied dem Kuratorium der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) an.

Expertise

  • Myanmar
  • Südostasien
  • Regionale Sicherheit

Kontakt

Norbert.Eschborn@kas.de +95 1 2307 -806/-807

Standorte

Abteilung

Publikationen

Länderberichte

ASEAN und die USA. Perspektiven Südostasiens auf die Beziehungen zu den USA seit Donald Trump

von Frederick Kliem, Norbert Eschborn, Peter Girke, Daniel Schmücking, Georg Gafron, Imke Gellermann, La Toya Waha

Seit dem Beginn der Präsidentschaft Donald Trumps haben sich die Außenbeziehungen der USA zu vielen Staaten und Regionen der Welt signifikant verändert. Besonders der eskalierende Handelskonflikt mit China und die deutliche Abkehr von den Politiken der Obama-Administration sind hierfür charakteristisch. Zwar erkennen die USA auch unter Trumps Präsidentschaft die wirtschaftliche und strategische Bedeutung Südostasiens – besonders mit Blick auf China – an. Wie aber haben sich die Beziehungen der USA zu ASEAN seit Trump entwickelt und wie gestalten sich die US-amerikanischen Prioritäten in Zeiten von abgeschwächtem Multilateralismus, drohenden Rüstungswettläufen und sich zuspitzenden Spannungen in ASEAN und einzelnen Mitgliedsstaaten? Im Folgenden wird die ambivalente Rolle der USA in der Region beleuchtet, die sich seit dem Amtsantritt Donald Trumps herausgebildet hat.

Länderberichte

ASEAN und die USA. Perspektiven Südostasiens auf die Beziehungen zu den USA seit Donald Trump

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Seit dem Beginn der Präsidentschaft Donald Trumps haben sich die Außenbeziehungen der USA zu vielen Staaten und Regionen der Welt signifikant verändert. Besonders der eskalierende Handelskonflikt mit China und die deutliche Abkehr von den Politiken der Obama-Administration sind hierfür charakteristisch. Zwar erkennen die USA auch unter Trumps Präsidentschaft die wirtschaftliche und strategische Bedeutung Südostasiens – besonders mit Blick auf China – an. Wie aber haben sich die Beziehungen der USA zu ASEAN seit Trump entwickelt und wie gestalten sich die US-amerikanischen Prioritäten in Zeiten von abgeschwächtem Multilateralismus, drohenden Rüstungswettläufen und sich zuspitzenden Spannungen in ASEAN und einzelnen Mitgliedsstaaten? Im Folgenden wird die ambivalente Rolle der USA in der Region beleuchtet, die sich seit dem Amtsantritt Donald Trumps herausgebildet hat.