Susanne Käss

Leiterin Personal Ausland

Kontakt

Susanne.Kaess@kas.de +49 30 26996 -3365 +49 30 26996 -3560

Publikationen

Länderberichte

Bolivien im verfrühten Wahlkampf

von Susanne Käss

Siegessicherer Evo Morales, gespaltene Opposition
Im Oktober werden in Bolivien der Staatspräsident und das Parlament gewählt. Bereits jetzt befindet sich das Land mitten im Wahlkampf. Obwohl der Andenstaat nach über achtjähriger Präsidentschaft von Evo Morales zahlreiche Probleme aufweist, scheint sein erneuter Sieg gewiss.

Länderberichte

Massendemonstrationen in Venezuela

von Felix Dane, Hubert Gehring, Holger Haibach, Stefan Jost, Mathias Mäckelmann, Friedrich Christian Matthäus, Susanne Käss, Annette Schwarzbauer, Henning Suhr, Winfried Weck, Kristin Wesemann, Reinhard Willig

Ereignisse im Land und Reaktionen aus der Region
Seit dem 2. Februar gehen Venezuelas Bürger auf die Straßen, um für ihre Rechte zu demonstrieren. Anfänglich von einigen Studenten und Oppositionellen initiiert, erfasst die Protestwelle mittlerweile das ganze Land. Staatspräsident Maduro sieht in den Demonstrationen den Versuch eines Staatsstreiches durch die „faschistische Opposition“, die er in der Minderheit sieht. Oppositionsführer klagen hingegen über die katastrophale Lage des Landes und Einschränkung der Bürgerrechte. Spitzenpolitiker Leopoldo López befindet sich mittlerweile in Polizeigewahrsam.

Auslandsinformationen

Indigenes und staatliches Recht in Lateinamerika

von Susanne Käss, Christian Steiner

Miteinander oder nebeneinander?
Die ethnische Vielfalt Lateinamerikas gilt als Chance und Reichtum. Doch das Zusammentreffen verschiedener Weltanschauungen, Traditionen und Lebensformen wirft komplexe soziokulturelle, politische und rechtliche Fragen auf. Nach einer jahrhundertelangen kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Marginalisierung indigener Völker begannen diese Gesellschaften, sich der Notwendigkeit bewusst zu werden, das kulturelle Erbe der Ureinwohner anzuerkennen und zu pflegen.

Die Politische Meinung

Spotlights: Gut leben anderswo?

von Susanne Käss, Denis Schrey, Jürgen Langen, Hans Maria Heyn

Internationale Perspektiven

Länderberichte

Der Papst "vom Ende der Welt"

von Kristin Wesemann, Susanne Käss, Lukas Lingenthal, Céline Graf, Manuel Paulus, Henning Suhr, Winfried Weck, Annette Schwarzbauer, Hubert Gehring, Reinhard Willig, Georg Eickhoff, Martin Friedek

Reaktionen aus Lateinamerika
Seit knapp einer Woche ist Franziskus als Nachfolger von Benedikt XI. nun im Amt. Die KAS-Auslandsmitarbeiter der Lateinamerika-Büros schildern, welche Hoffnungen und Wünsche aus ihren Ländern an den neuen Papst herangetragen werden.

Auslandsinformationen

Sieben Jahre Evo Morales in Bolivien

von Susanne Käss

Bilanz eines selbsternannten Hoffnungsträgers der Indigenen
Im Dezember 2005 gewann Evo Morales Ayma mit 54 Prozent der Stimmen die Präsidentschaftswahlen in Bolivien. Die Wahlen besiegelten den Niedergang des traditionellen Parteiensystems und bereiteten die Weichen für die heute unbestrittene Hegemonialstellung der Regierungspartei MAS. Nach sieben Jahren ist die Hoffnung vieler Menschen jedoch der Ernüchterung gewichen. Das Land wird von so vielen sozialen Konflikten erschüttert wie nie zuvor seit der Rückkehr zur Demokratie vor 30 Jahren.

Länderberichte

Konfliktgeplagtes Bolivien

von Susanne Käss

Das Jahr 2011 war einer Studie der Fundación UNIR zufolge das konfliktreichste seit der Rückkehr Boliviens zur Demokratie im Jahr 1982. Somit hat sich die Hoffnung der Bevölkerung, die Regierung von Evo Morales könne das Land durch den großen Rückhalt der Wähler befrieden, nicht erfüllt.

Auslandsinformationen

Indigene Teilhabe in Lateinamerika

von Susanne Käss

Zwischen verbrieften Rechten und gelebter Realität
Als der vom Volk der Aymara abstammende Evo Morales im Jahr 2005 zum bolivianischen Präsidenten gewählt wurde, waren die Erwartungen der indigenen Bevölkerung in Bolivien und in Lateinamerika hoch. Morales hatte die Wahl unter anderem durch das Versprechen gewonnen, Indigene in die Regierung zu integrieren und indigene Belange im Rahmen seiner Politik zu vertreten. In Europa handelte man Morales als Lichtgestalt, mystifizierte seinen Werdegang und seine Politik. Von dieser Euphorie ist nach sechs Jahren Amtszeit nur noch wenig zu spüren.