Newsletter

KAS-Newsletter Juni 5|2018

Fußball und Politik, Frauenförderung weltweit, Netzwerkbildung: Digitalisierung in Ostafrika, Entwicklung und Gegenwart des zionistischen Projektes Israel, Die Verfassung Boliviens übersetzt in indigene Sprachen, Helmut Kohl - Für Deutschland. Für Europa, Umfrage: Von A wie Angst bis Z wie Zuversicht, „Antikapitalistischer“ Krawall und seine gesellschaftliche Wahrnehmung, Entspannung zwischen Nord- und Südkorea, kurzum - Nahöstliche Judenfeindlichkeit und viele andere Themen.

Fußball und Politik

Fußball und Gesellschaft in Lateinamerika

7. bis 9. Juni 2018 in Berlin

Im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland richtet die Konrad-Adenauer-Stiftung gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerikaforschung (ADLAF) diese internationale Fachtagung aus. Namhafte Fachleute aus den Sozial- und Humanwissenschaften aus Deutschland, Europa, Lateinamerika und den USA beleuchten die Licht- und Schattenseiten des Fußballs aus verschiedenen Perspektiven in Geschichte und Gegenwart.

Stefan Reith | Stefan.Reith@kas.de

Zum Programm und zur Online-Anmeldung

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„Als der Ball noch rund war“ – Buchvorstellung, Lesung und Gespräch

20. Juni 2018 in Berlin

„Schreckliche, unangenehme und grandiose Fußball-Erinnerungen“ bietet Rainer Moritz, Autor, Literaturkritiker und ehemaliger Fußballschiedsrichter, in seinem neuen Buch. Erleben Sie ihn an diesem Abend in einer Lesung und im Gespräch mit dem Journalisten und Autor Boris Reitschuster, der von 1999 bis 2015 das Moskauer Büro von Focus leitete. Thema der Diskussion ist u.a. die Bedeutung des Turniers für Russland als Ausrichter, aber auch das Land selbst.

Andreas.Kleine-Kraneburg | Andreas.Kleine-Kraneburg@kas.de

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Frauenförderung weltweit

Mit vielfältigen Angeboten fördert die Konrad-Adenauer-Stiftung weltweit Frauen in Politik und Gesellschaft. Zwei aktuelle Projekte stellen wir Ihnen hier vor.

Die Rolle von Frauen im sozio-ökonomischen Wandel Saudi-Arabiens

1. bis 7. Juli 2018 in Berlin

Ein von der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiertes Besuchsprogramm bringt etwa ein Dutzend saudi-arabische Frauen in Führungspositionen mit deutschen Vertreterinnen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Ziel ist es, den gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Gleichberechtigung der Geschlechter in Saudi-Arabien zu unterstützen. Ein Netzwerk, das über die Reise hinaus Bestand hat und Erfolgsgeschichten auf beiden Seiten fördert, soll entstehen.

Dr. Manuel Schubert | Manuel.Schubert@kas.de

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Zugang zu Landbesitz für Frauen in Namibia

Stefanie Braun, Projektkoordinatorin der Initiative „One World - No Hunger“ in unserem Büro in Namibia, nahm auf Einladung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung an der diesjährigen Sitzung der UN-Frauenrechtskommission am Hauptsitz der UN in New York teil. In unserem dortigen Büro führte sie mit Büroleiter Stefan Friedrich ein Gespräch über die Initiative, die sich für den Zugang zu Landnutzungs- und Besitzrechten für Frauen in Namibia einsetzt.

Das Gespräch im Video (Englisch)

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Aktivitäten in Deutschland

Netzwerkbildung: Digitalisierung in Ostafrika

7. Juni 2018 in Jena

Diese Veranstaltung richtet den Fokus auf die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung im östlichen Afrika. Über den Stand der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Transformation und die damit verbundenen Chancen für die Entwicklung in den Staaten Afrikas wollen wir gemeinsam diskutieren. Ostafrikanische Fachleute, die sich auf Einladung unserer Stiftung auf einer Informationsreise in Deutschland befinden, nehmen teil. Ziel ist es, Kontakte zu knüpfen und die Zusammenarbeit zu intensivieren.

Maja Eib | Maja.Eib@kas.de

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Nächstes Jahr in Jerusalem - Entwicklung und Gegenwart des zionistischen Projektes Israel

11. Juni 2018 in Berlin

Am 14. Mai 1948 verlas David Ben Gurion die Unabhängigkeitserklärung und proklamierte den Staat Israel. 70 Jahre nach der Staatsgründung blicken wir auf Entwicklung und Gegenwart des zionistischen Projektes. Bei der Veranstaltung kommen neben Historikern aus Israel und Deutschland auch Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, und der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck zu Wort.

Dr. Michael Borchard | Michael.Borchard@kas.de

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Internationale Aktivitäten

Die Verfassung Boliviens übersetzt in indigene Sprachen

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat die Verfassung Boliviens in den drei wichtigsten indigenen Sprachen des Landes – Aymara, Quechua und Guaraní – herausgebracht. Damit erreicht sie mehr als 80 Prozent der indigenen Bevölkerung. Mit dieser Veröffentlichung unterstreicht die Stiftung ihr Engagement für die demokratische Teilhabe und die politische Bildung aller Bevölkerungsteile Boliviens.

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Neuerscheinungen in Deutschland

Helmut Kohl - Für Deutschland. Für Europa

Helmut Kohl hat deutsche und europäische Geschichte geschrieben. Zu seinem ersten Todestag lässt „Die Politische Meinung“ in einer Sonderausgabe vor allem Weggefährten und nahestehende Beobachter zu Wort kommen. Ihnen stehen seine „Lebendigkeit und Mission“ (Martin Walser) vor Augen. Sie neu zu entdecken, kann in einer Zeit, in der wieder vieles in Bewegung gerät, hilfreich sein – für Deutschland, für Europa!

Leseproben und Bestellmöglichkeit

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Umfrage: Von A wie Angst bis Z wie Zuversicht

Eine repräsentative Untersuchung zu Emotionen und politischen Einstellungen in Deutschland nach der Bundestagswahl 2017 zeigt: Die Mehrheit der Bevölkerung ist positiv gestimmt. Unter den Wählern von CDU/CSU und FDP finden sich die meisten Optimisten. Wo die meisten Pessimisten? Welche Gefühle werden mit welcher Partei verbunden? Diese und weitere Fragen beantwortet das neue Heft aus der Reihe Analysen und Argumente (302|2018).

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In Hamburg nichts Neues? – „Antikapitalistischer“ Krawall und seine gesellschaftliche Wahrnehmung

Beim G20-Gipfel in Hamburg im Sommer 2017 kam es zu erheblichen links motivierten Ausschreitungen. Nicht zum ersten Mal ließ sich feststellen: Während der gesellschaftliche Grundkonsens gegenüber dem Rechtsextremismus funktioniert, findet sich gegenüber linksextremer Gewalt bis weit in die Mehrheitsgesellschaft hinein Akzeptanz. Wie diese gesellschaftlichen Mechanismen funktionieren und wie sie von Linksextremisten aktiv befördert werden, ist Gegenstand der Analyse.

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Entspannung zwischen Nord- und Südkorea

Seitdem der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un die Macht von seinem Vater übernahm, reihte er einen Raketen- und Nukleartest an den nächsten. Nach zwei Jahren Funkstille fanden Anfang 2018 Gespräche zwischen Vertretern beider Staaten statt, im April kamen sogar die Staatschefs zusammen. Über aktuelle Entwicklungen in Ostasien berichten unsere Auslandsmitarbeiter in einem Online-Dossier.

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Parteienbarometer zu den Europäischen Volksparteien (EVP)

Die Themen der aktuellen Ausgabe: Die EVP-Parteienfamilie in der EU | Wahlergebnisse der größten EVP-Mitgliedspartei in den letzten nationalen Parlamentswahlen | Stärkste politische Familie in Umfragen | Regierungsbeteiligung der EVP-Parteien | Staats- oder Regierungschefs nach politischer Familie und andere.

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Westbalkan: eine „Formel 15+15“ für den EU-Beitritt

Der Integrationsprozess des Weltbalkans in die EU stagniert. Es liegt im deutschen Interesse, den Staaten eine Perspektive aufzuzeigen, die auch den Bedürfnissen der EU gerecht wird. Dafür sollte Berlin die Formel „15+15“ nutzen: Sie unterstreicht, was in den vergangenen 15 Jahren erreicht wurde, und nennt zugleich einen Zeitraum von weiteren 15 Jahren, in denen der Integrationsprozess abgeschlossen sein sollte. Welche Sofort- und Langzeitmaßnahmen das erfordert, zeigt dieses Papier (Analysen und Argumente 299/2018).

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kurzum - Nahöstliche Judenfeindlichkeit

Religiös motiviertes Mobbing und Judenfeindlichkeit sind in nahöstlich geprägten Migrantenmilieus schon seit Jahren präsent und stellen eine Herausforderung für Schulen, Behörden, Kulturbetriebe und die Betroffenen dar. Bei der Suche nach den Ursachen richtet sich der Blick vor allem auf die Religion. Aber ist der Islam wirklich antisemitisch und woher kommt die Feindschaft gegenüber Juden unter Muslimen? Vieles spricht dafür, dass die derzeitige Debatte den falschen Akzent setzt.

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Über diese Reihe

Das Wichtigste aus der Konrad-Adenauer-Stiftung auf einen Blick - das möchte Ihnen der Newsletter bieten. Zehnmal im Jahr wählen wir für Sie Neuigkeiten zu aktuellen Projekten, Veranstaltungen und Veröffentlichungen im In- und Ausland aus. Darüber informiert der Newsletter kurz und bündig. Wenn Sie es genauer wissen möchten, führen Links Sie direkt auf die Homepage der Stiftung. Dort finden Sie ausführliche Informationen: aktuelle Berichte, Hintergrundmaterial, Veranstaltungsprogramme, Publikationen zum Herunterladen und vieles mehr. Über E-Mail können Sie direkt mit unseren Experten Kontakt aufnehmen. Ab dem 25. eines Monats berichtet der Newsletter über Aktuelles des kommenden Monats, im November und Juni erscheinen Doppelnummern.

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erscheinungsort

Sankt Augustin Deutschland