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SUMMARY:Präsentation des Analyseberichts "Bildung in den vorbergehend besetzten Gebieten der Ukraine. Politischer Aspekt."
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DESCRIPTION:Dieser Analysebericht wurde gemeinsam von der Eastern Human Rights Group und dem Institut für Strategische Studien und Sicherheit in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Ukraine erstellt.
Er systematisiert Informationen über die Transformation des Bildungssystems in den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine seit dem Jahr 2014 – mit einem besonderen Fokus auf Militarisierung, ideologische Einflussnahme und religiöse Rechtfertigung der Besatzungspolitik.
Die Untersuchung basiert auf überprüften offenen Quellen, Lehrmaterialien, rechtlichen Dokumenten sowie Zeugenaussagen und Informationen von Personen, die sich in den vorübergehend besetzten Gebieten befinden.
Die Analysten dokumentieren Fälle der Verdrängung der ukrainischen Identität, die Einführung obligatorischer militärischer Fächer an Schulen, die Schaffung von Kadetten- und Kosakenkorps sowie den Einsatz der Russisch-Orthodoxen Kirche des moskauer Patriarchats, um Gehorsam, aggressives Denken und einen Kult der Gewalt unter Jugendlichen zu fördern.
Ein besonderes Augenmerk gilt dem Mechanismus der Feindbildbildung – der Darstellung der Ukraine, der EU-Staaten, der USA und der NATO als „existenzielle Bedrohung“, gegen die es zu „kämpfen“ gelte. Diese Narrative werden systematisch über Schulprogramme, erzieherische Maßnahmen und außerschulische militärisch-patriotische Klubs verbreitet.
Ziel der Studie ist es, Verstöße gegen die Kinderrechte und das humanitäre Völkerrecht zu dokumentieren, Risiken für die zukünftige Reintegration des Bildungssystems aufzuzeigen sowie eine Beweisgrundlage für die strafrechtliche Verantwortung jener Personen zu schaffen, die an der ideologischen und militärischen Beeinflussung von Kindern unter Besatzungsbedingungen beteiligt sind.
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