Konferencja

Zwei Jahrzehnte Politik für Aussiedler und nationale Minderheiten

Bilanz und Perspektiven

Auf Einladung des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Christoph Bergner, werden etwa 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis zu einer Fachtagung zusammenkommen.

Szczegóły

In Vorträgen und Arbeitskreisen wird über die Ergebnisse der bisherigen Arbeit der Aussiedlerbeauftragten Bilanz gezogen, über ihre Fortsetzung beraten und nach neuen Bezugspunkten gefragt.

MITTWOCH, 3. SEPTEMBER 2008

ab 11 Uhr Ankunft und Anmeldung

Imbiss

Einführung/Moderation

PSt Dr. Christoph Bergner, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten

Begrüßung

Dr. Michael Borchard, Konrad-Adenauer-Stiftung, Hauptabteilungsleiter Politik und Beratung

Eröffnungsansprache

Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister des Innern

DEUTSCHE MINDERHEITEN IN DER EUROPÄISCHEN SIEDLUNGSGESCHICHTE

Prof. Dr. Matthias Weber, Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa

GESCHICHTE DER AUSSIEDLER- UND SPÄTAUSSIEDLERAUFNAHME

Dr. Jürgen Hensen, Präsident des Bundesverwaltungsamtes

KRIEGSFOLGENBEWÄLTIGUNG ALS GRUNDLAGE DER AUSSIEDLERAUFNAHME

Oliver Dix, Präsidialmitglied des Bundes der Vertriebenen

15:15 Uhr Kaffeepause

15:45 Uhr INTEGRATION DER AUSSIEDLER

Dr. Albert Schmid, Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

Diskussion

16:45 Uhr Kaffeepause

VOM STOLPERSTEIN ZUR BRÜCKE – DIE DEUTSCHEN MINDERHEITEN IM AUSLAND ALS BRÜCKENBAUER DER VÖLKERVERSTÄNDIGUNG

Dr. Alfred Eisfeld, Leiter der Abteilung Göttingen des Instituts für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa

Bernard Gaida, Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien, Polen

HERAUSFORDERUNG UND AUFTRAG FÜR DIE JUNGE GENERATION – DIE JUGEND ALS KÜNFTIGE IDENTITÄTSTRÄGERIN

Vertreter der Jugendorganisationen der deutschen Minderheiten aus Dänemark, Kasachstan, Polen, Rumänien, Russland, Slowakei, Tschechien, Ukraine, Ungarn

Diskussion

20:00 Uhr Empfang (Abendbuffet)

Donnerstag, 4. September 2008

Moderation: PSt Dr. Christoph Bergner, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten

8:45 Uhr Begrüßung

GRUSSWORT

Dr. Angela Merkel, Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland

KONFESSIONALITÄT UND KULTURELLE IDENTITÄT

Erzbischof Prof. Dr. Alfons Nossol, Katholische Kirche, Diözese Oppeln, Polen

Pfarrerin Dr. Elfriede Dörr, Evangelische Kirche A.B., Rumänien

Diskussion

10:30 Uhr Kaffeepause

11:00 Uhr

  • ARBEITSKREIS I - AUFNAHME UND INTEGRATION DER AUSSIEDLER
  • ARBEITSKREIS II - ZUKUNFT DER MINDERHEITENFÖRDERUNG – PERSPEKTIVEN UND ERWARTUNGEN
  • ARBEITSKREIS III - EUROPÄISCHE UND DEUTSCHE MINDERHEITENPOLITIK

13:00 Uhr Mittagspause (Buffet)

14:00 Uhr AUTOCHTHONE UND „NEUE” MINDERHEITEN – ÜBER DEN WERT DER UNTERSCHEIDUNG

Prof. Dr. Otto Luchterhandt, Universität Hamburg, Direktor der Abteilung für Ostrechtsforschung

Diskussion

ENTWICKLUNG DER EUROPÄISCHEN SPRACHENVIELFALT – ROLLE DER MINDERHEITEN

  • Der linguistische Befund

Dr. Peter Rosenberg, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

  • Der völkerrechtliche und nationale Schutz

Prof. Dr. Stefan Oeter, Universität Hamburg

Diskussion

16:15 Uhr Kaffeepause

16:45 Abschlussrede

Auswertung | Ergebnisse | Ausblick

Dr. Christoph Bergner, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten

Arbeitskreise 4. September 11:00 bis 13:00 Uhr

ARBEITSKREIS I: AUFNAHME UND INTEGRATION DER AUSSIEDLER

Moderation: Ministerialdirektor Dr. Gerold Lehnguth, Leiter der Abteilung Migration, Integration, Flüchtlinge;

Europäische Harmonisierung im Bundesministerium des Innern

Eigenständigkeit und Sonderstellung der Aussiedlerintegration vor und nach dem Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes

Podiumsdiskussion:

  • Otto Engel, Vereinigung zur Integration der russlanddeutschen, Aussiedler e.V.
  • Rudolf Friedrich, Beauftragter der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler
  • Jochen-Konrad Fromme, MdB, Vorsitzender der Gruppe der Vertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
  • Thomas Kufen, Integrationsbeauftragter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen

Familiär vermittelte Kenntnisse der deutschen Sprache als Voraussetzung für die Aufnahme als Spätaussiedler (willkürliche Einschränkung der Anerkennung des Kriegsfolgenschicksals oder unentbehrliche Sicherung von

Integrationsvoraussetzungen)

Podiumsdiskussion:

  • Adolf Fetsch, Vorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.
  • Pfarrer Dr. Alexander Hoffmann, Visitator der Seelsorgestelle für die deutschen Katholiken aus den GUS-Staaten
  • Altbischof Klaus Wollenweber, Evangelische Kirche in Deutschland

Familientrennungen im Ergebnis der Aufnahmegesetzgebung,Notwendigkeit einer Härtefallregelung?

Thomas Puhe, Rechtsanwalt

ARBEITSKREIS II: ZUKUNFT DER MINDERHEITENFÖRDERUNG – PERSPEKTIVEN UND ERWARTUNGEN

Moderation: Dr. Christoph Bergner, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten

Künftige Ausrichtung der Hilfen der Bundesrepublik Deutschland aus der Sicht der deutschen Minderheiten

  • Zur Ausrichtung der Hilfen in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion
Heinrich Martens, Russland | Vorsitzender des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur

  • Förderpolitik in den mittel- und osteuropäischen Staaten
Dr. Koloman Brenner, Ungarn | Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten in der FUEV

Erhaltung autochthoner Minderheiten unter Diasporabedingungen

  • Prof. Dr. Tatjana Ilarionova, Akademie für öffentliche Verwaltung beim Präsidenten der Russischen Föderation
  • Prof. Dr. Paul Philippi, Ehrenvorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien

ARBEITSKREIS III: EUROPÄISCHE UND DEUTSCHE MINDERHEITENPOLITIK

Moderation: Ministerialrat Dr. Detlev Rein, Leiter des Referates nationale Minderheiten, verständigungspolitische Maßnahmen, Suchdienste im Bundesministerium des Innern

Die Bonn-Kopenhagener Erklärungen, deutschdänische Grenzlandminderheiten als Vorbild europäischer Minderheitenpolitik

Prof. Dr. Henrik Becker-Christensen, Generalkonsul des Königreiches Dänemark

Notwendigkeit einer Minderheitenpolitik und -förderung in Europa

Heinrich Schultz, Vizepräsident der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEV)

Autochthone Minderheiten in Deutschland – Bund und/Länder- Förderung

Podiumsdiskussion:

  • Thede Boysen, Leiter des Minderheitensekretariates der vier autochthonen nationalen Minderheiten Deutschlands
  • Dieter Paul Küssner, Vorsitzender des Südschleswigschen Vereins
  • Ingwer Nommensen, Vorsitzender des Friesenrats Sektion Nord e.V.
  • Jan Nuck, Vorsitzender des Dachverbandes der sorbischen Vereine, Domowina
  • Prof. Dr. Stefan Oeter, Universität Hamburg
  • Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma
  • Caroline Schwarz, Beauftragte für Minderheiten und Kultur des Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein

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Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung

referenci

  • Dr. Angela Merkel
    • Dr. Wolfgang Schäuble
      • Dr. Jürgen Hensen
        • Oliver Dix
          • Dr. Albert Schmidt
            • Dr. Alfred Eisfeld

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