Publikacje

Der polnische Europadiskurs nach 1989

Kampf um Werte oder Durchsetzung materieller Interessen?

Reinhold Vetter, Publizist und Korrespondent des Handelsblattes in Mittelosteuropa, hielt diesen Vortrag am 18. Oktober im Rahmen einer Tagung des Herder-Instituts in Marburg zur Fragestellung "Europäisierung von unten - Das Projekt Europa" gehalten hat. Wir danken dem Autor für die Genehmigung zur Veröffentlichung auf unserer Homepage.

DER STREIT UM DIE VERGANGENHEIT POLENS

ZWISCHEN KACZYŃSKI UND WAŁĘSA

Über Polen wird zurzeit in internationalen Medien viel berichtet und die Spannungen zwischen der Regierung und der Opposition liegen seit neustem wieder auf einem Rekordhoch. Die politischen Opponenten der PiS (Recht und Gerechtigkeit) werfen der Regierung vor, sie schände Nationalhelden und rufen zu Demonstrationen auf. Für diese heftigen Reaktionen sorgte die Veröffentlichung der Akten des kommunistischen Sicherheitsdienstes, nach denen der legendäre Anführer der Solidarność-Gewerkschaft und ehemalige Staatspräsident Polens, Lech Wałęsa, Spitzel der Geheimpolizei gewesen sein sollte.

Der Wahlmarathon geht in die nächste Runde

Noch keine Entscheidung bei den Präsidentschaftswahlen

Die erste Runde der Präsidentschaftswahlen in Polen hat noch keine Entscheidung gebracht, wer Nachfolger von Aleksander Kwaśniewski im Warschauer Präsidentenpalast wird. Erwartungsgemäß qualifizierten sich jedoch Donald Tusk von der Bürgerplattform und Lech Kaczyński von Recht und Gerechtigkeit für die zweite und entscheidende Runde in 14 Tagen, wobei Tusk knapp die Nase vorne hatte.

Deutschland und die Raketenabwehr

Zwischen den Stühlen?

Gastbeitrag von Benjamin Schreer, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, für die Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen.

Die Bürgerplattform am Scheideweg

Polens Politik nach Donald Tusk

Die Berufung von Donald Tusk in das Amt des EU-Ratspräsidenten steht für einen Epochenwechsel in der polnischen Politik. Fünfundzwanzig Jahre nach der demokratischen Wende und zehn Jahre nach dem EU-Beitritt wurde ein Pole in eines der wichtigsten EU-Ämter gewählt. Dies ist nicht nur ein großer Erfolg für Polen, sondern auch für die regierende Bürgerplattform (PO) und für Donald Tusk persönlich.

Die Deutschen über Polen 2000 - 2006

Schlussfolgerungen aus einer Umfrage

Auswertung einer aktuellen Umfrage zum Bild Polens in Deutschland von Mateusz Falkowski und Agnieszka Popko vom Institut für Öffentliche Angelegenheiten Warschau. Die Untersuchung wurde mit Unterstützung der KAS durchgeführt.

Die ethische Bürgergesellschaft in Mittelosteuropa

Christentum - Welt - Politik. Quartalshefte zum gesellschaftlichen Nachdenken aus christlicher Verantwortung

Nummer 1 (2) 2008, Prof. Edmund Wnuk-Lipiński: „Die verschlungenen Pfade der Gestaltung der Bürgergesellschaft in Mittelosteuropa”

Die EU-Russland-Beziehungen am Scheideweg

Positionspapier von Dr. Andreas Schockenhoff, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Die große Koalition von PiS und PO steht in Frage

Eine Wende in der polnischen Politik? Eine rechts-populistische Mehrheit bestimmt den Parlamentspräsidenten

Marek Jurek (45), stellvertretender Vorsitzender der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), ist am Mittwochmittag vom Parlament (460 Sitze) mit 265 Stimmen zum neuen Sejmpräsi-denten gewählt worden, dem zweithöchsten Amt im Staate. Dabei erhielt er die Stimmen von PiS und Polnischer Volkspartei (PSL) sowie von den populistischen Parteien Selbstverteidigung (Sa) und Liga der Polnischen Familien (LPR). Gegenkandidat war Bronisław Komo-rowski von der Bürgerplattform (PO), für den nur die 133 Parlamentarier seiner Partei votierten. Das Parlament war am Morgen zusammengetreten und hatte sich auf Antrag von PiS bis zum Mittag vertagt, um eine Abstimmung zwischen PiS und PO herbeizuführen. PiS hatte den Posten des Parlamentspräsidenten eigentlich der PO überlassen wollen unter der Voraussetzung, dass beide Parteien, die die Wahl Mitte September gewonnen hatten, eine Regierungskoalition bilden und man sich auf einen Kandidaten einigt. Die PO hatte ihren bisherigen außenpolitischen Sprecher Komorowski nominiert, der ob scharfer Wahlkampfäußerungen in den letzten Wochen jedoch von PiS abgelehnt wurde, die wiederum den PO-Vorsitzenden Donald Tusk vorschlug. Gleichzeitig stellte man von Seiten der PO das Zustandekommen der konservativ-liberalen großen Koalition nach dem Wahlsieg von Lech Kaczyński (PiS) bei den Präsidentenwahlen am vergangenen Sonntag zunehmend in Frage.

Die Investitionsattraktivität der Wojewodschaften und Subregionen Polens 2010

Rapport des IBnGR und der KAS Polen

Nun liegt der Rapport zur Investionsattraktivität in Polen für das Jahr 2010 auch auf Deutsch vor. Der sechste Rapport des Danziger Instituts für Marktwirtschaft (IBNGR) und der Konrad-Adenauer-Stiftung präsentiert die Ergebnisse zur Investitionsattraktivität der Wojewodschaften und Subregionen in Polen.