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„Interreligiösen Dialog weiter vorantreiben“

Paul Bhatti im Interview auf www.kas.de

Der bis Ende März 2013 amtierende pakistanische Minister für Nationale Harmonie und Vorsitzende der „All Pakistan Minorities Alliance“, Dr. Paul Bhatti, sprach sich im Vorfeld des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentages in einem Interview auf www.kas.de für ein verstärktes Engagement im interreligiösen Dialog in seinem Heimatland aus.

„Hauptaufgabe ist es“, so Bhatti, „Gleichheit zwischen Menschen verschiedener Glaubensrichtungen herzustellen und einen Weg zu finden, wie religiöse Minderheiten und Randgruppen in die Gesellschaft integriert werden können. Das Vorantreiben von interreligiöser Harmonie und Dialog muss daher vor allem durch Bildung weiter forciert werden.“ Die Schaffung eines Stipendienprogramms sowie die Einrichtung eines Rates mit Mitgliedern verschiedener Religionsgruppen seien ein Anfang.

Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung und Präsident des Europäischen Parlaments a.D., Dr. Hans-Gert Pöttering MdEP, bekräftigt dieses Vorhaben: „Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht, das universelle Geltung beansprucht. Unabhängig von den verschiedenen Traditionen im Verhältnis von Kirche und Staat muss alles Bestreben darauf ausgerichtet sein, ein friedliches Zusammenleben der Religionen zu ermöglichen und zum Wohle der Gesellschaft zu nutzen.“

Dr. Paul Bhatti ist der ältere Bruder des 2011 ermordeten Shabbaz Bhatti, der Minister für religiöse Minderheiten in Pakistan war. Er befindet sich derzeit im Wahlkampf auf der Liste der „Pakistan People’s Party“ für die Parlamentswahlen am 11. Mai 2013.

Paul Bhatti spricht auf dem Jour Fixe der Konrad-Adenauer-Stiftung anlässlich des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentages am 2. Mai 2013, 18:30 Uhr im Historischen Speicherboden, Kehrwieder 2-3, Block D, 20457 Hamburg. Eine vorherige Anmeldung unter kas-pressestelle@kas.de oder Telefon: 030-269-96 3272 ist dringend erforderlich.

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