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Hans-Gert Pöttering: Intensivierten Dialog mit Belarus führen

Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering, hat die Schritte, welche die Republik Belarus in der letzten Zeit unternommen hat, um eine stärkere Annäherung an die Europäische Union zu erreichen, nachdrücklich begrüßt: „Für die weitere Verbesserung der gegenseitigen Beziehungen ist es wichtig, jetzt einen intensivierten Dialog zu führen“, sagte Hans-Gert Pöttering im Anschluss an einen eintägigen Aufenthalt in der belarussischen Hauptstadt Minsk. Dieser Dialog müsse aber, so Pöttering, mit allen Teilen der belarussischen Gesellschaft geführt werden.

Der langjährige Europaabgeordnete würdigte, dass auf der belarussischen Seite großes Interesse an der Normalisierung der Beziehungen und einer konstruktiven Zusammenarbeit mit der Europäischen Union, mit Deutschland und speziell mit den politischen Stiftungen bestehe. Pöttering betonte hierbei die Bereitschaft der Konrad-Adenauer-Stiftung, auf den Feldern zusammen zu arbeiten, in denen auch Belarus Möglichkeiten einer konstruktiven Kooperation sehe. Dies müsse stets auf der Grundlage der gegenseitigen Dialogbereitschaft geschehen.

Hans-Gert Pöttering ist während seines Besuches in Minsk u.a. mit dem Außenminister der Republik Belarus, Wladimir Makei, sowie mit dem römisch-katholischen Erzbischof und Metropoliten von Minsk-Mahiljou, Tadeusz Kondrusiewicz, zusammengetroffen. Heute stehen in der litauischen Hauptstadt Vilnius auch Gespräche mit belarussischen Oppositionspolitikern an sowie die Teilnahme an der Konferenz zum zehnten Jahrestag der Europäischen Humanistischen Universität in Vilnius, deren Studierende überwiegend aus Belarus kommen.

Medienvertreter können für ihre Berichterstattung das folgende Bildmaterial unter Angabe der Quelle ("KAS") nutzen: http://www.kas.de/wf/de/33.44476/

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Berlin Deutschland