Contribuições aos eventos

Deutschlandbilder - My Germany

de Thomas Ehlen

Eine Bilanz des Wiesbadener Gesprächs 9. Februar 2009

35 „Deutschlandbilder“ präsentierte Jo Ellen Powell, Generalkonsulin der Vereinigten Staaten von Amerika, 170 Teilnehmern des Wiesbadener Gespräches der Konrad-Adenauer-Stiftung. Diese Fotografien erinnern an persönliche Begegnungen der Diplomatin, die seit 2006 an der Spitze des Frankfurter Generalkonsulates steht, mit „Deutschen aller gesellschaftlicher Hintergründe“, lenken aber außerdem Aufmerksamkeit auf zeitgeschichtliche Ereignisse wie weltbekannte Landschaften und Denkmäler.

Zu den bewegendsten Herausforderungen ihrer drei Jahre in Deutschland zählt Jo Ellen Powell die Chance, 2007 in der Frankfurter Paulskirche die Festrede zum Tag der Deutschen Einheit zu halten. Sie werde nie den Tag vergessen, an dem sie an der „Wiege der deutschen Demokratie“ das Wort an Hunderte Teilnehmer habe richten dürfen. Viele der „1848er“ – unter ihnen Carl Schurz - flohen nach der Auflösung des ersten frei gewählten deutschen Parlamentes in die Vereinigten Staaten, um dort ihre Beiträge für Freiheit und Demokratie zu leisten.

Die Generalkonsulin zeigte sich beeindruckt von der Entschlossenheit der Deutschen, nach der Katastrophe des Zweiten Weltkrieges gemeinsam mit ihren amerikanischen Verbündeten „den Pfad der Freiheit“ zu beschreiten. Nachdem Ende der Achtziger Jahre mit Ronald Reagan und George Bush zwei Präsidenten der Vereinigten Staaten vor dem Brandenburger Tor in beeindruckenden Reden das Unrecht der Teilung Berlins, Deutschlands und Europas angeprangert hatten, verwandelte sich – so Powell - „ein ferner Traum in Wirklichkeit“.

Nicht nur die Erfolge der Vergangenheit, sondern vor allem die Herausforderungen der Gegenwart benannte die Generalkonsulin im Meinungsaustausch mit den Teilnehmern. Zu Recht sei die aktuelle tiefgreifende Finanzkrise mit Bruce Springsteens Hinweis „Born in the USA“ zu versehen. Sie kenne allerdings auch viele Ursachen der Krise, die nicht in Amerika zu finden seien. Heute gelte Präsident Barack Obamas Wort: „Priorität Nummer eins ist der Kampf gegen die Krise.“ Sie ließ keinen Zweifel an ihrer Überzeugung, Barack Obamas Präsidentschaft werde die Freundschaft zwischen Amerika und Deutschland stärken.

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Wiesbaden Deutschland