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Preisverleihung Wahlwerbung

de Wanda Schwarze-Wippern
Wahlwerbung muss nicht bedeuten, dass eine Partei sagt: „Wählt Partei A!“ und ein andere Partei B sagt: „Wählt Partei B!“. Genau das bewiesen jetzt die Teilnehmer des Jugendwettbewerbs „Wahlwerbung“ der Konrad-Adenauer-Stiftung Bremen: Sie hatten im eigentlichen Sinne des Wortes „Wahlwerbung“ für die Wahl geworben – für die Teilnahme an der Wahl zum Deutschen Bundestag am 22. September 2013. Die zahlreichen kreativen Beiträge wurden jetzt im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Bildungswerk gezeigt.

Der Kreativität waren bei den Beiträgen keine Grenzen gesetzt: Ob Wahlwerbespots, Wahlwerbeplakate, Wahlwerbesketche oder Wahlwerbesongs – alles war dabei. Die Jury, bestehend aus Julia Gypas, Moderatorin und Redaktionsleitung bei Center.TV, Ilja Mertens, stellvertretender Chefredakteur beim Weser Report, und Meike Scholten, stellvertretende Redaktionsleiterin BILD Bremen, hatte die schwierige Aufgabe, die drei besten Arbeiten zu finden.

Bei der festlichen Preisverleihung wurden die Arbeiten der Jugendlichen zunächst vorgestellt, anschließend die Preisträger verkündet und die Geldpreise überreicht. Es gelang mühelos, drei preiswürdige Arbeiten zu finden und so fanden die 1000€ für den ersten Platz, die 500€ für den zweiten Platz und die 200€ für den dritten Platz glückliche Gewinner.

Als Sieger konnten sich die drei Bremer Amon Triba, Lucas Bäuml und Erik Immoor freuen. In dem Wahlwerbespot „Finde Auch Du Dein Kreuz“ der Schüler der St. Johannis Schule spielt das Kreuz als Kennzeichen der Auswahlmöglichkeit die Hauptrolle. In mehreren Szenen wird dieses in Form verschiedener Symbole wie dem Kreuz in der Kirche oder dem Straßenkreuz immer wieder aufgegriffen. Schließlich endet der Filmbeitrag mit der Zusammenkunft vor der Bremer Bürgerschaft und dem Aufruf, sein Kreuz zu finden. In zwei Drehtagen und dem „ein oder anderen Nachmittag“ hatten die Bremer nach einer ausgiebigen Konzeption gefilmt, geschnitten und bearbeitet. Sie gaben an, dass die „symbolhafte Darstellung“ ihnen besonders wichtig war und genau das hatte auch der Jury gefallen. Meike Scholten lobte die „innovative Idee“ und „technische Versiertheit“ des Wahlwerbespots und gleichzeitig den Lokalbezug des Beitrags, der eine Tour durch Bremen unternimmt.

Jana Range durfte sich über die 500€ für den zweiten Platz freuen. Die 24-jährige Kommunikationsdesign-Studentin aus Konstanz hatte von einer Freundin von dem Wettbewerb gehört. Ihre Wahlplakatkampagne „Ich weiß, was ich nicht will“ richtet sich gezielt an Nichtwählerinnen und Nichtwähler, die wissen, was sie nicht wollen. Ilja Mertens sprach stellvertretend für die Jury aus, dass Jana Range nicht nur mit gestalterischer Professionalität, sondern vor allem mit einem „sehr gut ausgearbeiteten Konzept und der klar erkennbaren Botschaft“ überzeugen konnte. Die Jury sei überzeugt von einer möglichen erfolgreichen Umsetzung des Projekts. Jana Range hofft auf Sponsoren, um ihre Kampagne realisieren zu können, denn die sinkende Wahlbeteiligung in Deutschland hält sie für fatal. Vor allem sozial benachteiligte Menschen müssten besser repräsentiert werden.

Mit dem dritten Preis wurden Leonie Schelenz und Kim Meier, beide Schülerinnen der Wilhelm-Obers-Schule Bremen, überrascht. Im Rahmen einer Unterrichtsreihe waren sie zu dem Wettbewerb gekommen. Sie hatten ursprünglich geplant, ihr Plakat „Das Sofa kann nicht wählen. Das musst DU schon machen“ in einen Film zu integrieren. Stattdessen überzeugte es die Jury ganz von alleine. Julia Gypas hatte ihre Laudatio per Videobotschaft geschickt und zeigte Begeisterung für die mühelose Umsetzung des Plakats und seinen Wert als Wahlwerber, da das Sofa „unmissverständlich für Faulheit (steht) und genau dieser soll sich der Betrachter entgegenstellen“.

DIE GEWINNER

1. Platz: Amon Triba, Lucas Bäuml und Erik Immoor

2. Platz: Jana Range

3. Platz: Leonie Schelenz und Kim Meier

Weitere Beiträge

Julian Ströver

Judith Peters

Abigail Mayorandan

 

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Bremen Deutschland