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aus der Konrad-Adenauer-Stiftung

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Sie wissen, was sie tun

Prostitution und das Nordische Modell aus Sicht der Freier

Prostitution ist eines der gesellschaftlich und politisch am kontroversesten diskutierten Themen, was sich auch in den verschiedenen gesetzlichen Regelungen innerhalb und außerhalb Europas widerspiegelt. Während Prostitution in Deutschland legal und gesetzlich reguliert ist, ist sie in anderen Ländern vollständig verboten oder befindet sich in einem gesetzlichen Graubereich. Das sog. Nordische Modell ist ein weiterer Weg und besteht u.a. aus der vollständigen Entkriminalisierung prostituierter Personen bei gleichzeitiger Kriminalisierung aller Profiteure inklusive der Nachfrage, also der Freier, besteht. Welche Erfahrungen Freier im deutschen Prostitutionsmilieu machen, was sie über Zwang und Gewalt innerhalb der Prostitution wissen und ob sie sich in Deutschland strafbar machen sollten, diesen Fragen widmet sich der vorliegende Artikel.

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Der wissenschaftliche Nachwuchs braucht bessere Betreuung und Beratung

Interview mit Dr. Josef Lange: Wie kann jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, den jeweiligen Forschungseinrichtungen und Forschungsstandort insgesamt geholfen werden?

Im Zusammenhang mit der geplanten Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes wird über bessere Rahmenbedingungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in frühen Karrierephasen diskutiert. Eine entscheidende Rolle könnte eine bessere Personalpolitik der Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen spielen, die die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Forschenden in den Blick nimmt, sie offen und ehrlich berät, und sie entsprechend unterstützt und fördert.

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Prinzipien der Verwaltungsmodernisierung

Braucht der Leviathan ein Horn? Der deutsche Staat bedarf einer grundlegenden Staatsmodernisierung.

Deutschland bedarf einer grundlegenden Modernisierung der öffentlichen Verwaltung. Vorschläge hierzu sind Legion, unterscheiden sich selten in ihren Zielen, vernachlässigen dabei jedoch oftmals die Vielzahl der Vetospieler im politischen System: Entscheidungen erscheinen intransparent, Verfahren langwierig, die Verwaltung ineffizient und die Digitalisierung ungenutzt. Die Diskussion über Verwaltungsmodernisierung ist damit oft auch Projektionsfläche für Staatskritik. Was sie indes sein könnte, ist eine Debatte der Prinzipien von Staatsorganisation.

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Vom Ehegattensplitting zum Familiensplitting?

Der Versuch einer Versachlichung der Debatte

Das Ehegattensplitting wurde 1958 als Mittel der Familienförderung eingeführt. Doch in den vergangenen 65 Jahren haben sich die Lebenswirklichkeiten vieler Familien stark verändert. Heute ist die Mehrheit der Ehen kinderlos und über ein Drittel aller Kinder werden außerehelich geboren. Es gilt zu überlegen, wie man Familien mit Kindern besser fördern kann. Das Familiensplitting ist ein immer wieder genanntes Modell. Eine Reform ist aber nur vorstellbar, wenn diese in Zeiten von knappen öffentlichen Kassen kostenneutral ist – und somit Gewinner und Verlierer hat.

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Vorrang des Unionsrechts: Wer hat das letzte Wort im Europäischen Gerichtsgefüge?

Eine Analyse der aktuellen Entwicklungen und Konflikte zwischen nationalen Verfassungsgerichten und dem Europäischen Gerichtshof (EuGH)

Wer hat das letzte Wort in der Frage des Vorrangs des Unionsrechts? Dieser Frage geht der folgende Beitrag nach, der auf einem Vortrag im Rahmen der Berliner Rechtspolitischen Konferenz im Oktober 2022 basiert. Er untersucht eine Reihe von Entscheidungen nationaler Höchstgerichte der letzten Jahre und beleuchtet insbesondere die Rolle des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG).

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Wissenschaft ist immer kompetitiv

Interview mit Prof. Dr. Gregor Bucher: Wie lassen sich die Rahmenbedingungen durch Tenure Track, Dauerstellen und Finanzierung verbessern?

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind insbesondere in frühen Karrierephasen einem hohen Leistungsdruck ausgesetzt – und das ohne verlässliche Absicherung ihrer Lebensgrundlage. Deshalb brauchen sie bessere Rahmenbedingungen und Planungsperspektiven. Diese liegen im Interesse der betroffenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch im Interesse der Forschungseinrichtungen. Dennoch muss allen bewusst sein, dass eine Tätigkeit in der Forschung immer mit einem hohen Wettbewerbsdruck verbunden bleibt, der Leistungsbereitschaft und „Risikoaffinität“ voraussetzt.

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Verantwortliche Personalpolitik an Universitäten – Zur Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses

Interview mit Prof. Dr. Michael Sommer: Was hilft Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in frühen Karrierephasen?

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in frühen Karrierephasen sind, unabhängig vom jeweiligen Fachgebiet, wichtige Akteure im Wissenschaftssystem. Auch wenn ihre Karrierewege in der öffentlich geförderten Forschung grundsätzlich mit Unwägbarkeiten verbunden sind und eine hohe Risikotoleranz erfordern, ist es eine notwendige Aufgabe, danach zu streben, die Arbeitsbedingungen und die Perspektiven immer weiter zu verbessern. Dies kommt den Bedürfnissen der Forschenden und gleichzeitig den Interessen der Universitäten an wissenschaftlicher Exzellenz zugute.

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Auf die Kitaqualität kommt es an

Pädagogische Qualität frühkindlicher Bildung als zentraler Faktor für Bildungsgerechtigkeit

Die frühkindliche Bildung hat in den vergangenen Jahren einen starken quantitativen Ausbau erfahren, der weiter fortgeführt werden muss. Für die Entwicklung von Kindern und deren weiteren Bildungsverlauf ist die pädagogische Qualität von Kindertageseinrichtungen zentral. Sie stellt einen entscheidenden, durch Bildungspolitik zu steuernden, Faktor für mehr Bildungsgerechtigkeit dar. Um Bildungspolitik, Trägerhandeln und die pädagogische Arbeit vor Ort noch gezielter und empirisch fundiert zu gestalten, ist ein Monitoringsystem zur Erfassung und Auswertung aktueller Daten erforderlich.

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Perspektiven in der Wissenschaft – Zur Frage guter Arbeitsbedingungen für Promovierende und Postdocs

Interview mit Prof. Dr. Björn Schumacher: Welche Rahmenbedingungen brauchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in frühen Karrierephasen?

Die Perspektiven für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in frühen Karrierephasen zu verbessern, ist eine wichtige politische Aufgabe – mit Folgen nicht nur für den wissenschaftlichen Nachwuchs selbst, sondern für das Wissenschaftssystem insgesamt. Dazu gibt es bereits viele Diskussionsbeiträge, vor allem aus Sicht des wissenschaftlichen Nachwuchses, von Verbänden und der Leitungsebenen betroffener Einrichtungen. Aber wie bewerten renommierte Wissenschaftler, die aktiv in der Forschung tätig sind, die Arbeitsbedingungen und Perspektiven von Promovierenden und Postdocs?

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Kein Ersatz für wissenschaftliche Politikberatung

Auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit haben NGOs großen Einfluss. Ihr politischer Rat ist aber nur dann hilfreich, wenn er wissenschaftlich und nicht nur ideologisch begründet ist.

Der Einfluss Umwelt- und Naturschutz-NGOs (Non-Governmental Organisations) nimmt seit Jahren zu. In Politik und Gesellschaft wird ihre Arbeit oft positiv bewertet, da sie anscheinend die „gute Sache“ für Umwelt und Natur vertreten. Sie inszenieren sich in der Rolle des Davids – im Kampf gegen Goliath, um angebliche Eigeninteressen der Konzerne zu entlarven. Orientieren sich NGOs weniger an Ideologien und stattdessen an wissenschaftlichen Fakten ist ihre Rolle in der Politik- und Gesellschaftsberatung positiv zu bewerten. Im Idealfall ergänzen sie die wissenschaftliche Politikberatung.

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Referentin Publikationen

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