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Mesa de expertos virtual: ¿Qué impacto tiene nuestro gasto social y cómo lograr la movilidad?

El pasado jueves 13 de mayo, se desarrolló la mesa de expertos ¿Qué impacto tiene nuestro gasto social y cómo lograr la movilidad? en el marco del proyecto “Observatorio Legislativo: diálogos sobre lo fundamental”, iniciativa fruto de la cooperación entre la Fundación Konrad Adenauer y el Instituto de Ciencia Política.
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Mesa de expertos virtual: ¿Qué impacto tiene nuestro gasto social y cómo lograr la movilidad?

Aufgrund der Pandemie, die durch das Virus SARS-COV 2 hervorgerufen wurde, hat die Weltwirtschaft einen Rückgang erlitten, der besonders die Entwicklungsländer betroffen hat. Auch die kolumbianische Wirtschaft hat stark unter der Krise gelitten und die Statistiken zeigen die schlimmste Wirtschaftskrise der jüngeren Geschichte des Landes. Diese Situation hat, zusammen mit den Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung der Pandemie, zum Bankrott Tausender von Unternehmen und produktiven Projekten geführt, ebenso wie zum Zusammenbruch von Versorgungsketten und dem Unternehmens-Netzwerk. Die Maßnahmen der Regierung beschränkten sich auf Hilfsleistungen für die ärmsten Bevölkerungsgruppen und die Erhaltung von Arbeitsplätzen, was zu einer Erhöhung der Steuerschuld sowie der internen und externen Verschuldung des Landes geführt hat.  

Vor diesem Hintergrund haben die Konrad-Adenauer-Stiftung und das Politikwissenschaftliche Institut ICP eine Expertenrunde einberufen, um die Frage zu klären, ob die Erhöhung der Sozialausgaben des Staates die gewünschte Wirkung erzielt habe und welche alternativen Maßnahmen zu mehr sozialer Mobilität führen könnten.  

Der Repräsentant der KAS Kolumbien, Stefan Reith, eröffnete die Runde und begrüßte Experten und Zuschauer. Dabei betonte er, dass in der momentanen Situation die Effizienz der Sozialausgaben für soziale Projekte analysiert werden müsse; gleichzeitig sei es notwendig, neue Strategien zu suchen, um die Chancen für mehr soziale Mobilität in Kolumbien auszubauen. Der akademische Direktor des ICP, Carlos Augusto Chacón wies darauf hin, dass die Armut in 2020 auf 42.5% der Gesamtbevölkerung angestiegen sei, und damit um 8 Prozentpunkte höher lag als in 2019.  

Als Experten nahmen teil der Direktor für Makroökonomie des Finanzministeriums, Juan Sebastián Betancur; der Präsident des Archbridge Institute, Gonzalo Schwarz, sowie der Generaldirektor des Nationalen Planungsamtes, Luis Alberto Rodríguez; weitere Redner waren Kongressmitglieder und Vertreter von Arbeitgeberverbänden.  

Zu Beginn erklärten die Experten, dass Kolumbien in 2020 vor allem durch die von der Regierung verordneten Ausgangssperren einen Rückgang der Nachfrage und des Konsumverhaltens und dadurch ein Überangebot an Waren zu verzeichnen hatte. Daher sei das Bruttosozialprodukt um 7% zurückgegangen, wobei Wirtschaftszweige wie der Unterhaltungssektor, Manufaktur, Handel und Baugewerbe am meisten betroffen waren, da sie während des Lockdowns nicht virtuell arbeiten konnten.

Nach Ansicht der Experten habe sich die kolumbianische Regierung auf die Maßnahmen zur Eindämmung des sanitären Notstands konzentriert, vor allem durch die Förderung des Gesundheitssektors und die finanzielle Unterstützung ärmerer Bevölkerungsgruppen, die ca. 3 Millionen Familien zugutekam. Durch das Programm PAEF konnten 4.1 Millionen Arbeitsplätze erhalten werden und das ergänzende Programm PAP bewahrte eine weitere Million Arbeiter und Angestellte vor dem Verlust ihrer Arbeitsstelle.

Weiterhin stellte man fest, dass die öffentliche Verschuldung zwischen 2019 und 2020 um 15% zugenommen habe, vor allem durch die zusätzlichen Kosten für Sozialprogramme während der Pandemie. Vorrangig waren dabei eine Reduzierung von Armut und extremer Armut, die Sicherung der Einkommen von Privathaushalten und die Reaktivierung der Produktion in den am meisten betroffenen Wirtschaftszweigen, ebenso wie die Verwaltung der Einkünfte der öffentlichen Hand und die Erhaltung des Vertrauens von Investoren.

Um eine wirtschaftliche Erholung zu erreichen, müssten zunächst die Impfprogramme für die gesamte Bevölkerung durchgezogen werden; nur so könne die Armut verringert werden, damit die finanziellen Unterstützungen nur temporär ausgezahlt werden müssen. Als wichtigster Faktor für die Armutsbekämpfung und den Erfolg von Programmen zur Förderung der sozialen Mobilität, wurde die Schaffung von Arbeitsplätzen durch den Privatsektor genannt, damit die Hürden beim Zugang zu formellen Arbeitsverhältnissen und beim Zugang zu einer qualitativ hochstehenden Ausbildung abgebaut werden.  

Es wurde betont, dass die finanziellen Hilfen zwar ein Mechanismus zur Minderung der Armut gewesen seien, sie jedoch schlecht verteilt und nicht zeitlich begrenzt wurden. Daher sei es Aufgabe der Regierung, die Schaffung von Arbeitsplätzen mit der Durchführung von zeitlich begrenzten Sozialprogrammen zu verbinden.   

Abschließend bedankte sich Stefan Reith beim Publikum für die Teilnahme und betonte wie wichtig es sei, Dialogräume zwischen den einzelnen Sektoren zu schaffen um gemeinsam Lösungen für die aktuelle Wirtschaftskrise zu finden. Auch Carlos Augusto Chacón empfahl eine Ausweitung der Debatte über den effizienten Einsatz der öffentlichen Ausgaben.

 

 

 

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