Pressemitteilungen

Die wirtschaftliche Lage im Iran

Pressefrühstück mit Vertretern des Industrial Management Institute

Im Zuge des politischen Öffnungsprozesses im Iran hat die Konrad-Adenauer-Stiftung seit 1998 verstärkt den Dialog mit einigen iranischen Institutionen aufgenommen. Angesichts der politisch schwierigen Situation des Landes und den Bestrebungen der Mullahs, die Kontakte mit westlichen Staaten und mit Organisationen aus westlichen Ländern auf ein Mindestmaß zu beschränken, ist die Zusammenarbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung mit Partnern besonders wichtig.

Zu diesen Partnern gehört das Iranian Industrial Management Institute (IMI), dessen hauptsächliche Zielsetzung in der Entwicklung von Management, unternehmerischen Fähigkeiten und der Förderung des Bereichs der klein- und mittelständischen Unternehmen liegt. Diese Themen stehen, zusammen mit dem Bereich „Möglichkeiten der Förderung von Existenzgründungen junger Unternehmen“ im Mittelpunkt der vor Ort durchgeführten Maßnahmen der Konrad-Adenauer-Stiftung. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch, dass im Iran ganz erhebliche Probleme bei der Schaffung von Arbeitsplätzen für die Jugendlichen im Lande bestehen. 70 Prozent der Bevölkerung sind junge Menschen bis zum Alter von 30 Jahren. Ohne gezielte Maßnahmen – Schaffung und Stärkung unternehmerischer Fähigkeiten und Initiativen, Förderungsprogramme für Existenzgründungen und Maßnahmen der Privatisierung – wird es für die iranische Regierung – und damit auch für die Mullahs – immer schwerer, die ohnehin schon unzufriedene Jugend mit Beschäftigungsmöglichkeiten zu versorgen.

Vom 18. bis zum 25. Januar 2004 besuchen sechs Vertreter des IMI im Rahmen eines Studien- und Informationsprogramms der Konrad-Adenauer-Stiftung Deutschland. Am Freitag, dem 23. Januar 2004, 8.30 Uhr, informieren sie bei einem Pressefrühstück in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin (Tiergartenstr. 35) über die wirtschaftliche Situation im Iran.

Hierzu sind Sie sehr herzlich eingeladen.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Rückmeldung bis Mittwoch, dem 21. Januar 2004 unter unter Fax 030/26 996-261 oder

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erscheinungsort

Berlin Deutschland