„Reines Umsatzdenken soll nicht im Mittelpunkt aller Aktivitäten stehen.“

Preis Soziale Marktwirtschaft 2009: Gewinner Eva Mayr-Stihl und Hans Peter Stihl im Gespräch

Die diesjährigen Träger des „Preis Soziale Marktwirtschaft“, Hans Peter Stihl und Eva Mayr-Stihl, sehen den Erfolg ihres Familienunternehmens vor allem in einem positiven Betriebsklima. „Eines unserer Ziele ist es, jeden dazu zu ermutigen, sich voll einzubringen, mit Ideen und mit Arbeitsleistung“, sagte Hans Peter Stihl im Gespräch mit der Online-Redaktion der Konrad-Adenauer-Stiftung. Es liege den Geschwistern nichts daran, zum Beispiel unliebsame Mitarbeiter schnell loszuwerden, lieber würden sie versuchen über Weiterbildung und Schulung jeden Mitarbeiter besser in den Betrieb zu integrieren.

Die Beteiligung der Arbeitnehmer am Gewinn des Unternehmens steigere auch die finanzielle Zufriedenheit der Belegschaft. „Wir haben schon früh daran gedacht, unsere Mitarbeiter an unserem Erfolg zu beteiligen, zum Beispiel über Genussrechte, die nach zehn Jahren 30 Prozent Rendite bringen oder durch einen Aufschlag auf das Monatsgehalt“, erklärt Hans Peter Stihl.

Darin sieht seine Schwester Eva Mayr-Stihl eines der Kernziele des Unternehmens: „Wir haben eine konsequente und konstante Unternehmensentwicklung durchlaufen. Dabei wollten wir darauf achten und dafür sorgen, dass nicht nur reines Umsatzdenken im Mittelpunkt aller Aktivitäten steht.“


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Matthias Schäfer

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