Bericht zum Abschlussforum - Demokratie-Kongress 2012

Abschlussforum: Impulse für die „Politische Kommunikation zwischen High Tech und High Touch“

Zum Abschlussforum kamen die Arbeitsgruppen-Moderatoren Dr. Mario Voigt MdL, Ralf Güldenzopf, Annegret Oberndorfer und Jens Kubieziel unter der Leitung von Michael Bachmann zusammen.

Dr. Mario Voigt MdL sprach im Bezug auf das Internet, dass in Thüringen in Zukunft „Bratwurst und Breitband“ zusammengehören und er persönlich weiterhin Facebook für die politische und private Kommunikation nutzen wird. Ralf Güldenzopf deutete in dieselbe Richtung, dass die digitale Welt ein Hilfsmittel für die Politik darstellt. Aber ein Haustür zu Haustür-Wahlkampf nicht durch eine Internetkampagne zu ersetzen sei. Für das Bundesland Sachsen sprach Annegret Oberndorfer darüber, dass die Bürger sich an der nächsten Ausarbeitung des Wahlprogramms aktiv über das Internet beteiligen können und die Mitmachfunktionen auf allen Ebenen ausgebaut werden soll.

Für den Kongress bleibt festzuhalten, dass die Bürger in der Demokratie über das Internet ein Partizipationsinstrument erhalten, für das es Grundvoraussetzung ist, Medienkompetenz zu besitzen und damit einen kritischen und aufgeklärten Blick zu erhalten.

Für die Politische Kommunikation bleibt das Internet weiterhin ein unerlässliches Hilfsmittel. Dennoch müssen die Parteien und Politiker die Balance zwischen der online- und offline-Kommunikation finden, da der persönliche Kontakt nicht durch ein soziales Netzwerk ersetzt werden kann.

Kontakt

Maja Eib

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Landesbeauftragte für Thüringen und Leiterin des Politischen Bildungsforums Thüringen

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