Tabellarischer Lebenslauf: Dr. Manfred Wörner

  • 24.9.1934
in Stuttgart, evangelisch

Vater: Carl Wörner, Textilkaufmann

Mutter: Kläre, geb. Aldinger

1944-1953Johannes-Kepler-Gymnasium, Stuttgart, 1953 Abitur

1953 Eintritt in die Junge Union

1953-1956 Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg, Paris und München

1956 Eintritt in die CDU

1957 Erstes Staatsexamen in München

1961 Zweites Staatsexamen in Stuttgart

Promotion zum Dr. jur. („Strafgerichtsbarkeit über Truppen bei einverständlichem Aufenthalt auf fremdem Staatsgebiet“)

1961 Regierungsassessor im Landratsamt Öhringen

1962 Assistent in der Verwaltung des Landtages von Baden-Württemberg in Stuttgart

1965 Regierungsrat im Landratsamt Göppingen

1965-1988 Mitglied des Deutschen Bundestages (direkt gewählt im Wahlkreis Göppingen)

1966 Ausbildung zum Starfighterpiloten der Bundeswehr

  • 1968 Leutnant, Oberleutnant
  • 1970 Hauptmann
  • 1974 Major
  • 1977 Oberstleutnant der Reserve
  • zwischen 1966 und 1982 insgesamt 38 Wehrübungen bei der Bundesluftwaffe
1968-1972 Geschäftsführender Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, Sankt Augustin

1969-1972 Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

1972 Heirat mit Anna Maria, geb. Cäsar

1972-1988 Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Konrad-Adenauer-Stiftung

1973 Mitglied im Bundesvorstand der CDU

1976-1980 Vorsitzender des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages

1982 Heirat mit Elfie, geb. Reinsch

1982-1988 Bundesminister der Verteidigung

1988-1994 Generalsekretär der NATO

Amtszeit 1991 und 1993 verlängert

1988-1994 Mitglied des Vorstandes der Konrad-Adenauer-Stiftung

+ 13.8.1994in Brüssel

Auszeichnungen und Ehrungen

Verleihung von Ehrendoktorwürden sowie zahlreicher nationaler und internationaler Auszeichnungen, u.a.:

1994 Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

1994 Eric-M.-Warburg-Preis

1994 Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg

1994 Ehrenbürger seines Wohnortes Wäschenbeuren

seit 1996 jährliche Verleihung der Manfred-Wörner-Medaille des Bundesministers für Verteidigung an Persönlichkeiten, die sich in „besonderer Weise um Frieden und Freiheit in Europa verdient gemacht haben“.

Einrichtung des Manfred-Wörner-Stipendiums an den Bundeswehrhochschulen in Hamburg und München

1998 Einweihung des Manfred-Wörner-Hauses für Partner-Delegationen durch NATO-Generalsekretär Javier Solana

1998 Gründung der Manfred-Wörner-Stiftungen in Ungarn, Rumänien und Bulgarien

Manfred Wörner