Tabellarischer Lebenslauf: Helmut Kohl

3.4.1930Geburt in Ludwigshafen
1936 – 1940Besuch der Volksschule in Ludwigshafen-Friesenheim
1940 – 1943Besuch der Oberrealschule in Ludwigshafen
1944/45Evakuierung nach Erbach im Odenwald und Berchtesgaden, bei Kriegsende Fußmarsch zurück nach Ludwigshafen
1946 – 1950Besuch der Oberrealschule in Ludwigshafen
1946/47Mitbegründer der Jungen Union in Ludwigshafen und Eintritt in die CDU
1950Abitur in Ludwigshafen
1950 – 1956Studium der Geschichte und Rechtswissenschaft in Frankfurt/Main sowie der Geschichte und der Staatswissenschaften in Heidelberg
1956 – 1958Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Alfred-Weber-Institut der Universität Heidelberg; Promotion zum Dr. phil. mit dem Thema „Die politische Entwicklung in der Pfalz und das Wiedererstehen der Parteien nach 1945“
1953Mitglied des geschäftsführenden Bezirksvorstands der CDU Pfalz
1954 – 1961Stv. Landesvorsitzender der Jungen Union Rheinland-Pfalz
1955 – 1966Mitglied des Landesvorstands der CDU Rheinland-Pfalz
1958 – 1959Direktionsassistent bei der Eisengießerei Willi Mock in Ludwigshafen
1959 – 1969Referent beim Verband der Chemischen Industrie in Ludwigshafen
1959 – 1963Vorsitzender des Kreisverbands der CDU Ludwigshafen-Stadt
1959 – 1976Mitglied des Landtags von Rheinland-Pfalz
1960 – 1969Vorsitzender der CDU-Fraktion im Stadtrat von Ludwigshafen
27.6.1960Heirat mit Hannelore Renner
1961 – 1963Stv. Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag von Rheinland-Pfalz
16.7.1963Geburt des Sohnes Walter
1963 – 1969Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag von Rheinland-Pfalz
1964 – 1967Vorsitzender des CDU-Bezirksverbands Pfalz
28.8.1965Geburt des Sohnes Peter
1966 – 1974Vorsitzender des Landesverbands der CDU Rheinland-Pfalz
1969 – 1976Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz
1969 – 1973Stv. Parteivorsitzender der CDU
1971Erstmalige Kandidatur um den Parteivorsitz der CDU gegen Rainer Barzel
1973 – 1998Parteivorsitzender der CDU
1976Erste Kanzlerkandidatur bei der Wahl zum Deutschen Bundestag
1976 – 2002Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Ludwigshafen
1976 – 1982Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
1982 – 1998Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland
1.10.1982Wahl zum Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland
29.3.1983Erste Wiederwahl zum Bundeskanzler
1983Gewährung eines Milliardenkredits an die DDR;Umsetzung des NATO-Doppelbeschlusses durch die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in der Bundesrepublik Deutschland;Verabschiedung der „Feierlichen Deklaration zur Europäischen Union“ durch die Staats- und Regierungschefs der 10 EG-Mitgliedstaaten in Stuttgart
1984Treffen mit dem französischen Präsidenten François Mitterrand auf dem Soldatenfriedhof von Verdun
1985Besuch mit US-Präsident Ronald Reagan in Bergen-Belsen und in Bitburg;Billigung der „Einheitlichen Europäischen Akte“ durch die Staats- und Regierungschefs der EG-Mitgliedstaaten zur ersten umfassenden Reform der Römischen Verträge
1986Unterzeichnung des Schengener Abkommens über den schrittweisen Abbau der Personenkontrollen an den Binnengrenzen
11.3.1987Zweite Wiederwahl zum Bundeskanzler
1987Besuch von Ronald Reagan in Berlin;Besuch des DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker in Bonn;Bildung einer Deutsch-Französischen Brigade;INF-Vertrag zwischen den USA und der UdSSR
1988Entgegennahme des Internationalen Karlspreises der Stadt Aachen gemeinsam mit François Mitterrand
1989Öffnung der Mauer;Vorlage des Zehn-Punkte-Programms
1990Wirtschafts-, Währungs- und SozialunionEinigungsvertrag;Abschluss des Zwei-plus-Vier-Vertrags;Wiedervereinigung Deutschlands;Erste gesamtdeutsche Bundestagswahl
17.1.1991Dritte Wiederwahl zum Bundeskanzler; erster Bundeskanzler des wiedervereinigten Deutschlands
1991Maastrichter Vertrag: Gründung der EU und Beschluss über die Einführung einer Wirtschafts- und Währungsunion in Europa
1994Verabschiedung des Grundsatzprogramms der CDU „Freiheit in Verantwortung“; Abzug der letzten russischen Truppen aus Berlin
28.11.1994Vierte Wiederwahl zum Bundeskanzler
1997Vertrag von Amsterdam: Vertiefung der politischen Union
27.9.1998Niederlage der CDU/CSU bei der Wahl zum Deutschen Bundestag
26.10.1998Entlassung aus dem Amt des Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland durch Bundespräsident Herzog; Ehrung mit dem Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik mit Lorbeerkranz, zuvor nur an Konrad Adenauer vergeben
7.11.1998Ende der Amtszeit als Bundesvorsitzender der CDU
11.12.1998Ernennung zum Ehrenbürger Europas
5.7.2001Tod von Hannelore Kohl
8.5.2008Heirat mit Dr. Maike Richter
16. Juni 2017Helmut Kohl stirbt im Alter von 87 Jahren in Ludwigshafen am Rhein.

Externe Linktipps

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