Tabellarischer Lebenslauf: Walter Hallstein

17.11.1901geboren in Mainz
1920Abitur am Rabanus-Maurus-Gymnasium in Mainz
1920-1925Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Bonn, München und Berlin
1925Promotion zum Dr. jur. mit einer Dissertation zum Thema „Lebensversicherungsvertrag im Versailler Vertrag“
1927Referent am Kaiser-Wilhelm-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Berlin
1929Habilitation mit einer Arbeit über das Aktienrecht
1930Professor für Privat- und Gesellschaftsrecht an die Universität Rostock
1941Professor an die Universität Frankfurt/Main für Rechtsvergleichung, Gesellschaftsrecht und internationales Wirtschaftsrecht
1942Wehrdienst, Reserveoffizier im Range eines Leutnants in Nordfrankreich
1944Kriegsgefangenschaft, Aufenthalt im Kriegsgefangenenlager Camp Como im Bundesstaat Mississippi, Tätigkeit in der Lageruniversität
November 1945Rückkehr nach Frankfurt/Main
1946-1948Rektor der Universität Frankfurt/Main und Vorsitz der Süddeutschen Rektorenkonferenz
1948Gastprofessur an der Georgetown University in Washington, D.C.
August 1950 - März 1951Staatssekretär im Bundeskanzleramt
März 1951 - Januar 1958Staatssekretär des Auswärtigen Amts
1958-1967Präsident der Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft
1968-1974Vorsitzender der Internationalen Europäischen Bewegung (EMI)
1969-1972Abgeordneter des Deutschen Bundestages (CDU), Wahlkreis Neuwied-Altenkirchen
29.03.1982verstorben in Stuttgart
Kontakt

Hanns Jürgen Küsters