Blaue-Liste-Institut

Im Rahmen der Förderung der wirtschaftlichen Beratung der politischen Institutionen und der Öffentlichkeit werden mehrere wirtschaftswissenschaftliche Forschungsinstitute vom Bund und den Ländern gefördert, die in einer sog. „Blauen Liste“ geführt werden. Die „Blaue Liste“ ist 1977 zusammengestellt worden; sie umfasst Institute, deren Forschungsvorhaben überregionale Bedeutung haben und bei denen der Bund und die Länder aus gesamtwirtschaftlichem wirtschaftspolitischem Interesse durch gemeinsame Finanzierung zusammenarbeiten. Die Institute der „Blauen Liste“ werden regelmäßig überprüft, ob ihr Leistungsstand eine weitere Förderung rechtfertigt. 1991 gründeten deren Vertreter eine „Arbeitsgemeinschaft Blaue Liste“, die 1997 in „Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz“ (WGL) umbenannt worden ist.

Wirtschaftswissenschaftliche Institute gehören zur Sektion B – Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Raumwissenschaft. Zur Zeit (2014) gehören hierzu folgende Forschungsinstitute:

  • Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel
  • Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Essen (RWI)
  • ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
  • Institut für Wirtschaftsforschung Halle
  • Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin (DIW)

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