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COVID-19 in Deutschland

COVID-19 in Deutschland

Seit dem 28. Januar sind auch in Deutschland COVID-19-Fälle bekannt. Die Fallzahlen stiegen anfangs rasant, sodass die Bundesregierung weitreichende Entscheidungen traf, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Die Konrad-Adenauer-Stiftung beobachtet die Entwicklungen und analysiert diese laufend. Die Publikationen zu COVID-19 in Deutschland finden Sie auf dieser Seite.

 

COVID-19 – Entwicklungen in Deutschland

Anfang des Jahres gab es die ersten Berichte über eine rätselhafte Lungenkrankheit in China. Das Corona-Virus breitete sich in Südostasien aus, erste Fälle meldeten Südkorea, Japan und Thailand. COVID-19 ist seit dem 28. Januar 2020 in Deutschland bekannt. Ein Mann aus dem Landkreis Starnberg in Bayern hatte sich infiziert. Spätestens seit diesem Zeitpunkt ist das Corona-Virus das beherrschende Thema in Deutschland. Die Ausbreitung scheint anfangs unter Kontrolle zu sein.

 

Im März überschlagen sich die Ereignisse

Seit dem 11. März spricht die WHO offiziell von einer Pandemie. Nun geht es darum, die Infektionsgeschwindigkeit abzumildern. Immer mehr Bundesländer sagen Großveranstaltungen ab und schränken Versammlungen ein. Es ist absehbar, dass die deutsche Wirtschaft Schaden nehmen wird. Zu welchem Ausmaß Corona-Virus die Volkswirtschaften infiziert, das untersuchen wir in unserer Publikation "Corona-Virus infiziert Volkswirtschaften".

Mitte März schließen fast alle Bundesländer die Schulen und die Kitas. Die Bundesregierung sagt der Wirtschaft unbegrenzte Kredite zu. Neben der weitgehenden Schließung der Grenzen ordnet die Bundesregierung an, Geschäfte und öffentliche Einrichtungen zu schließen. Geöffnet bleiben nur Läden, die Lebensmittel und Gegenstände des täglichen Bedarfs verkaufen.

 

Regelmäßige Untersuchung des Meinungsklimas

Die Einschränkungen für die Menschen sind weitreichend. Halten sie die jetzt ergriffenen Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise angemessen? Was für Auswirkungen wird die Corona-Krise auf die Menschen haben? Wie häufig wurden am Vortag Nachrichten über die Corona-Krise verfolgt? Das sind nur einige der Fragen, die Konrad-Adenauer-Stiftung jede Woche repräsentativ erhebt. Unser "Krisenbarometer" zeigt jede Woche auf, wie sich das Meinungsklima verändert.

Die Bundesregierung setzt die Schuldenbremse aus, um ein Hilfspaket auf den Weg zu bringen. Auf europäischer Ebene werden die die europäischen Regeln für ein Haushaltsdefizit der Mitgliedstaaten bis auf weiteres ausgesetzt. Zudem beschließt die Bundesregierung ein umfangreiches Kontaktverbot für die Menschen, um die Ausbreitung von COVID-19 zu verlangsamen. Ende März verabschiedet der Bundestag ein Hilfspaket in Höhe von 156 Milliarden Euro Ende des Monats haben 470.000 Betriebe Kurzarbeit angemeldet.

 

Kritik am Föderalismus

Die Einschränkungen betreffen jeden Menschen, aber unterschiedlich stark. Kritik an einer uneinheitlichen Vorgehensweise unter den Bundesländern wird laut. Hier analysiert die Konrad-Adenauer-Stiftung die Situation und zeigt mit der Publikation "Die Mär vom dysfunktionalen Föderalismus" auf, warum der Föderalismus bei der Bewältigung der Corona-Krise hilft.

 

Im April folgen weitere Einschränkungen

Anfang des Monats folgen eine Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen bis nach Ostern. Unser Beitrag "Communio und Corona" informiert über die enormen Schwierigkeiten und Herausforderungen für die Religionsgemeinschaften, die Osterfeierlichkeiten mit dem Versammlungsverbot in Einklang zu bringen. Mitte April wird eine Ausweitung der Kontaktsperre bis Anfang Mai beschlossen. Geschäfte bis zu einer Größe von 800 Quadratmetern dürfen wieder ab dem 20. April unter Auflagen öffnen. Stimmen aus der Wirtschaft üben Kritik an dieser Vorgabe. Restaurants sind leer ebenso wie Kirchen.

Aufmerksam beobachtet die Konrad-Adenauer-Stiftung die Entwicklung des Corona-Virus. Mit zahlreichen Publikationen begleitet sie die Entwicklungen, analysiert zentrale Entscheidungen und Forschungsergebnisse aus Medizin und Wissenschaft. Sie finden die Publikationen hier auf dieser Seite.

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