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Amerikanische Führungsmacht – europäisches Gegengewicht?

Tagung der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Evangelischen Akademie zu Berlin

Die Nato-Ostererweiterung und die Vergrößerung und Vertiefung der EU, vor allem aber auch die neue globale Sicherheitslage, erfordern eine Neubestimmung der transatlantischen Beziehungen. Wie können diese Beziehungen in Zukunft aussehen? Kann und sollte sich die Europäische Union zur Gegenmacht gegen die weltpolitische Vorherrschaft Amerikas entwickeln? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Tagung „Amerikanische Führungsmacht – europäisches Gegengewicht? – Zur Neubestimmung der transatlantischen Beziehungen in der Sicherheitspolitik“, die die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Evangelische Akademie zu Berlin vom 13. bis zum 15. Juni 2003 im Haus Schwanenwerder/Adam-von Trott-Haus in Berlin (Inselstr. 27-28, 14129 Berlin-Nikolassee) veranstalten.

Die Tagung beginnt am Freitag, dem 13. Juni (19.00-21.00 Uhr). Prof. Dr. Margarita Mathiopoulos, Chief Executive Officer, European Advisory Group, Deutschland, und Direktorin des Potsdam Center for Transatlantic Security and Military Affairs (Potsdam), und Karsten Voigt, Koordinator für die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt, diskutieren über „Bruchstellen in der westlichen Wertegemeinschaft. Beispiel: Irak-Krise“.

Am Samstag, dem 14. Juni, wird die Tagung mit vier Diskussionsrunden fortgesetzt:

  • „Unilateralismus versus Multilateralismus. Weltordnungsmodelle für das 21. Jahrhundert“ (9.00-10.30 Uhr), mit General a.D. Manfred Eisele, ehem. Beigeordneter Generalsekretär der Vereinten Nationen, und Prof. Dr. Joachim Krause, Professor für Politikwissenschaft und Direktor des Instituts für Sicherheitspolitik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel;
  • „Lastenteilung und gemeinsame Sicherheit. Umfassende Strategien zur Friedenssicherung“ (11.00-12.30 Uhr), mit Dr. Markus Kaim vom Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und Außenpolitik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Oberst i.G. Dr. Roland Kaestner vom Amt für Studien und Übung der Bundeswehr (Bonn);
  • „Hegemonie oder Partnerschaft unter Gleichen? Das nordatlantische Bündnis in der Zerreißprobe: Die Zukunft der Nato“ (14.30-16.00 Uhr), mit General a.D. Dr. Klaus Reinhardt, ehemals deutscher Befehlshaber der KFOR im Kosovo und Präsident der Clauswitzgesellschaft (Starnberg), und Prof. Dr. Hans-Joachim Gießmann, Stellv. wiss. Direktor des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg;
  • „Zwischenschritte zur europäischen Mündigkeit. Die EU und ihre gemeinsame Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik“ (16.30-18.00 Uhr), mit Otfried Nassauer, Direktor des Berliner Informationszentrums für Transatlantische Sicherheit, und Dr. Fraser Cameron, Leiter des European Policy Centre (Brüssel).
Beim Abendgespräch „Europa und Amerika“ (20.00-22.00 Uhr) diskutieren Dr. Gret Haller, ehem. Präsidentin des Schweizer Nationalrates und Botschafterin der Schweiz beim Europarat, die Philosophin Prof. Dr. Susan Neiman, Direktorin des Einstein Forums Potsdam, und Prof. Dr. Hans-Eckehard Bahr, Prof. em. für Evangelische Theologie (Bochum) über Politik, Recht und Religion im transatlantischen Vergleich.

Den Abschluss der Tagung bildet am Sonntag, dem 15. Juni (10.00-12.30 Uhr) das Podium „Gewicht oder Gegengewicht? Profile zukünftiger europäischer Sicherheitspolitik“ mit Dr. Dmitri Trenin, Stellv. Leiter der Carnegie-Stiftung im Moskau und ehem. Oberst der Sowjetarmee, Prof. Dr. Joachim Krause, Prof. Dr. Geneviève Schméder, Conservatoire Nationale des Arts et Métiers, Centre Science Technologie et Societé (Paris), und Dr. Daniel N. Nelson, Leiter des College of Arts and Sciences, University of New Haven.

Anmeldungen richten Sie bitte an Brigitte Moll, Evangelische Akademie zu Berlin, Telefon 030-20355-515, Fax 030-20355-550 oder

eMail

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