Realeinkommen, reale Kaufkraft

Reale Kaufkraft des Geldeinkommens und das Realeinkommen sind eng verbunden. Das Realeinkommen drückt die Menge an Konsumgütern aus, die ein Konsument mit einem bestimmten (Nominal-) Einkommen erwerben kann; es ist ein Indikator für die reale Kaufkraft. Die „realen Werte“ werden errechnet, indem die nominalen (zahlenmäßigen) Geld-Einkommen bzw. die nominale Kaufkraft (Kaufkraft zu geltenden Preisen) um einen Preisindex (in der Regel das Preisniveau für Konsumentenpreise) bereinigt wird (dividiert wird). Wenn die Preise der Konsumgüter steigen, sinkt das Realeinkommen, weil man mit einem bestimmten Geld-Einkommen weniger Güter kaufen kann.

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