Analysen und Argumente

Ausgewählte Beiträge zur Serie mit internationalem Bezug

Von Hangzhou nach Hamburg

Umrisse einer überjährigen Agenda für die G20

Bisher leidet die G20 an einer wechselnden Agenda, die die Fokussierung erschwert. Der chinesische Vorsitz möchte 2016 eine thematische Konzentration auf klassische Themen vor allem der Wirtschafts- und Finanzpolitik erreichen und die einzelnen Präsidentschaften stärker miteinander verbinden. Eine solche überjährige Agenda wäre hilfreich, um die G20 zu einem wirksamen Instrument der globalen Ordnungspolitik weiterzuentwickeln. Das Papier zeigt mögliche Ansatzpunkte einer überjährigen Zusammenarbeit zwischen dem aktuellen Vorsitz Chinas und der 2017 folgenden deutschen Präsidentschaft auf.

Von Wales nach Warschau: Die neue Normalität der NATO?

Die 2014 ausgebrochenen Krisen an der Ost- und der Südflanke der NATO bestehen weiter und haben die Sicherheitslandschaft in Europa dauerhaft verändert. Nach den im "Readiness Action Plan" niedergelegten Sofortmaßnahmen, auf die sich die Alliierten im vergangenen Jahr auf dem Gipfel in Wales geeinigt hatten, stellt die neue Political Guidance der NATO einen ersten Schritt zu einer langfristigen Anpassung an diese „neue Normalität” dar. Die Vorbereitung der Political Guidance hat damit die alte Debatte zwischen Territorialverteidigung und Krisenmanagement wiederbelebt.

Von Zika und Ebola

Was wir aus Gesundheitskrisen lernen sollten

Gesundheitskrisen wie Ebola und Zika werden in Zukunft eher die Regel als die Ausnahme sein. Die internationale Gemeinschaft sollte weitreichende Reformvorhaben, die nach der Ebola-Krise erarbeitet wurden, umsetzen. Reformen in der globalen Gesundheitspolitik sollten nicht zu stark auf ein Ebola-spezifisches Szenario ausgerichtet werden, da jede Gesundheitskrise unterschiedliche Herausforderungen birgt. Deutschland hat eine Führungsrolle in der globalen Gesundheitspolitik übernommen und kann mit seinen Partnern zur Stärkung der internationalen Gesundheitsarchitektur beitragen.

Von Älteren und Eltern - Ein deutsch-niederländischer Diskussionsbeitrag zum demografischen Wandel

Die aktuelle Diskussion darüber, wie die Gesellschaft auf die Folgen der demografischen Herausforderungen antwortet, wird von Fragen des Arbeitsmarktes und vor allem der Finanzierung der Sozialsysteme dominiert. Die von fast allen Seiten für erforderlich gehaltene Neujustierung wird in Besitzstände eingreifen. Notwendigerweise werden einzelne Gruppen davon stärker und andere schwächer betroffen. Immer wieder verstärkt sich der Eindruck einer sich vertiefenden Kluft zwischen Eltern und Kinderlosen.Die vorliegende Studie gibt einen Überblick, wie in den Niederlanden der Problematik des demografischen Wandels begegnet wird.

Vorschläge des "Gesprächskreises Ost". Reaktionen der ostdeutschen Ministerpräsidenten.

"Für eine Kurskorrektur des Aufbau-Ost"- Die Reaktionen auf das von Klaus von Dohnanyi und Edgar Most erstellte Papier reichen von Zustimmung bis zu grundsätzlicher Ablehnung. In diesem Beitrag werden die Forderungen des Papiers und die Positionen der Ministerpräsidenten dargestellt und eine Bewertung der Vorschläge vorgenommen.

Wachstum ohne Ende?!

Zukünftig ist mit Blick auf die Fundamentaldaten der deutschen Volkswirtschaft von moderaten Wachstumsraten auszugehen, die nur erreicht werden können, wenn die deutsche Innovationskultur weiter gefördert, das Erwerbspersonenpotential genutzt und Investitionsbedingungen gestärkt werden. Dementsprechend ist Wachstum das Ergebnis anreizkompatibler Ordnungspolitik auf nationaler Ebene. Plädoyer für eine differenzierte Betrachtung einer ökonomischen Kategorie.

Warum brauchen wir den Euro? - Gute Gründe und populäre Irrtümer

Die so genannte „Euro-Krise“ veranlasst einige Beobachter zu der Schlussfolgerung, der Euro sei gescheitert und Deutschland müsse Konsequenzen ziehen. In einem Austritt aus der Eurozone sehen Kritiker eine bessere Lösung als in der Behebung der Schwachstellen der Währungsunion. Dabei werden die handfesten Vorteile der Gemeinschaftswährung für Deutschland leichtfertig ausgeblendet und Defizite überhöht. Ziel dieses Beitrags ist es, die Argumente, die für den Euro sprechen, aufzuzeigen und populäre Irrtümer in Bezug auf die gemeinsame Währung auszuräumen.

Was bedeutet "Wissensgesellschaft"? Herausforderungen und Ziele

Wissensintensive Güter und Dienstleistungen gewinnen zunehmend an Bedeutung; ihr Anteil an der Wertschöpfung, am Export und an der Beschäftigung steigt. Deutschland braucht eine exzellent funktionierende Innovationskultur als Grundvoraussetzung zur Sicherung von Lebensqualität und Wohlstand. Dazu bedarf es eines guten Zusammenspiels aller Akteure. Als entscheidende gesellschaftliche Funktionsbereiche sind neben der Politik vor allem Wissenschaft und Wirtschaft gefordert. Darüber hinaus ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, ein innovationsfreundliches Klima zu erzeugen.

Was die DSGVO braucht: Kohärente Umsetzung und innovative Instrumente

Ein Impuls zur Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung

Nach drei Jahren Umsetzung fällt die Bilanz der europäischen Datenschutz-Grundverordnung gemischt aus. Die DSGVO gilt zwar als globales Vorbild. Viele kleinere Betriebe sind aber noch immer mit dem Datenschutzrecht überfordert. Je nachdem, in welchem Bundesland man sich als Unternehmen bewegt, wird die DSGVO unterschiedlich interpretiert. In vielen Branchen gilt sie als zeitintensiv, mühsam und teurer. Wie ist die einheitliche und die effiziente Umsetzung der DSGVO zu erreichen?

Was kann Palliativmedizin leisten?

Suizidwünsche todkranker Menschen und die Möglichkeit, ihnen zu helfen. Beitrag zur aktuellen "Sterbehilfe"-Diskussion

Die Palliativmedizin kann dazu beitragen, dass Schmerzen und andere belastende Symptome bei schwerer Krankheit und in der Sterbephase wirksam gelindert werden. Dies gilt auch für besonders schwere Fälle. Anfängliche Wünsche der Patienten, vorzeitig aus dem Leben zu scheiden, werden im Laufe der palliativmedizinischen Behandlung meist nicht mehr aufrechterhalten. Das vorliegende Paper entkräftet das Argument der Sterbehilfebefürworter, organisierte Suizidbeihilfe sei für ein „menschenwürdiges” Sterben notwendig.

про цю серію

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über Analysen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu relevanten aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen eigener und externer Expertinnen und Experten vor, bieten Kurzanalysen von rund fünf Seiten und nennen KAS-Ansprechpartnerinnen.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.