Analysen und Argumente

Ausgewählte Beiträge zur Serie mit internationalem Bezug

Jochen Roose, Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.

Niemand möchte die Demokratie abschaffen – Einstellungen zu Demokratie, Sozialstaat und Institutionen

Ergebnisse einer repräsentativen Studie

Die Demokratie und Grundrechte genießen in Deutschland sehr breite Unterstützung. Das zeigt eine repräsentative Umfrage der Konrad-Adenauer-Stiftung anlässlich des 70. Jubiläums des Grundgesetzes. Gleichheit, Chancengerechtigkeit und Freiheit werden als besonders wichtig erachtet, während nivellierende sozialstaatliche Eingriffe nur von einer Minderheit unterstützt werden.

Nukleare Abschreckung und Nukleare Teilhabe im Neuen Strategischen Konzept der NATO

Der klassische Dreiklang der Abschreckung lautet: Wie schreckt man wen mit welchen Mitteln ab? Im Zuge ambitionierter Abrüstungsinitiativen, einer seit dem Ende des Kalten Krieges stark veränderten sicherheitspolitischen Landschaft und der laufenden Beratungen über das neue Strategische Konzept muss sich die NATO mit allen drei Fragen erneut auseinandersetzen. Dieses Papier führt einige Überlegungen ins Feld, warum die NATO auf die nukleare Abschreckung nicht verzichten sollte und wie dies im neuen Strategischen Konzept reflektiert werden kann.

Online-Radikalisierung

Mythos oder Realität?

Die Radikalisierung junger Menschen in die Ideologien extremistischer und terroristischer Vereinigungen ist seit Jahren ein wichtiges sicherheitspolitisches Thema. Insbesondere der Aufstieg des sogenannten Islamischen Staates hat die Frage aufgeworfen welche Rolle das Internet und soziale Medien in Radikalisierungsprozessen spielen und welche neuen Herausforderungen der technologische Fortschritt in diesem Bereich bringt.

Open Access – Publizieren in der digitalen Gesellschaft

Die Digitalisierung revolutioniert den wissenschaftlichen Informationsaustausch: Open Access macht wissenschaftliche Publikation für alle Wissenschaftler und für die interessierte Öffentlichkeit kostenfrei im Internet zugänglich und passt damit das wissenschaftliche Publizieren an die Anforderungen der Informationsgesellschaft an. Davon profitieren Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen. – ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE

Ordnungspolitische Perspektiven zur Bezahlbarkeit der Energiewende

Deutschland hat sich mit der Energiewende eine umfassende energetische Transformation verordnet, die weite Teile der Gesellschaft betrifft. In der gegenwärtigen öffentlichen Debatte um ihr Gelingen stehen dabei vor allem ihre Kosten im Mittelpunkt. In der Strompreisbildung zeigt sich dieser Umstand z.B. in Form des großen Anteils von Steuern und Abgaben. Diesen Staatseinfluss gilt es zu verringern. Insgesamt zeigt sich, dass die Energiewende eine stringente, am Allgemeinwohl orientierte Ordnungspolitik erfordert.

Paragraph 219a StGB ist kein Anachronismus

Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche dient dem Schutz ungeborenen Lebens

Über das strafbewehrte Werbeverbot für den Abbruch von Schwangerschaften ( Paragraph 219a StGB) wird derzeit heftig gestritten. In einem Analysepapier erläutert Dr. Katja Gelinsky, Koordinatorin für Recht und Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., warum eine Abschaffung oder Einschränkung der Vorschrift weder geboten noch sinnvoll ist. Damit liefe man Gefahr, das Gesamtkonzept zur Regelung von Schwangerschaftsabbrüchen zu gefährden, das nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts am Schutz des ungeborenen Lebens auszurichten ist.

Perspektiven für die Hochschulen in Deutschland - Herausforderungen und Lösungsansätze in der aktuellen Debatte

Die Hochschulen bilden die tragende Säule des deutschen Wissenschaftssystems. Im Hinblick auf ihre vielfältigen und wachsenden Aufgaben bedürfen sie einer finanziellen und strukturellen Stärkung. Bezüglich der Ziele gibt es weitgehende Übereinstimmung; die Wege zur Zielerreichung werden jedoch kontrovers diskutiert. Das vorliegende Papier spiegelt Zwischenergebnisse, aber keine Endergebnisse wider und ist daher als ein Beitrag in einer noch andauernden, offenen Diskussion zu verstehen.

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Pflichtdienst für die Gesellschaft?

Optionen und Hürden im Verfassungs- und Völkerrecht

Sollte Deutschland zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts eine allgemeine Dienstpflicht für junge Frauen und Männer einführen? In der Debatte stellen sich auch rechtliche Fragen, da grundsätzlich niemand zu einer Arbeit gezwungen werden darf. Zu bedenken sind verfassungs- und völkerrechtliche Vorgaben. Einschätzungen zu den rechtlichen Optionen und Hürden für die Einführung eines gesellschaftlichen Pflichtdienstes liefert das vorliegende Analysepapier.

Piraterie rund um Somalia: Ein Blick durch die Brille der Vernetzten Sicherheit

Piraterie ist ein uraltes Phänomen, das gegenwärtig unter den Bedingungen der Globalisierung und des internationalen Terrorismus neue Bedeutung gewinnt. Diese Analyse untersucht am Beispiel der internationalen Mission zur Bekämpfung der Piraterie vor der Küste Somalias, wie mit den Mitteln der Vernetzten Sicherheit komplexe Gefahren effizient bekämpft werden können, und bietet Empfehlungen an die Bundesregierung und ihre Bündnispartner.

kas

Politische Repräsentanz von Frauen und die Attraktivität der Parteien

In welchem Umfang sind Frauen in Parlamenten vertreten?

In den Parlamenten auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene sind deutlich weniger Frauen als Männer vertreten. Der Frauenanteil in deutschen Parlamenten stagniert bei bestenfalls einem Drittel mit abnehmender Tendenz. Wie attraktiv sind etablierte Parteien für Frauen? Welche Handlungsoptionen haben die politischen Parteien? Unser Analyse und Argumente behandelt diese Fragen.

про цю серію

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über wichtige Positionen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen vor, bieten Kurzanalysen, erläutern die weiteren Pläne der Stiftung und nennen KAS-Ansprechpartner.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.