Ausstellung

"Was konnten sie tun?"

Ausstellungeröffnung in Zusammenarbeit mit der Stiftung 20. Juli 1944 und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Details

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Fotos:

Von oben nach unten:

  • Sophie Scholl
  • Georg Elser
  • Judith Auer
  • Samson Cioma Schönhaus.

1933 übernahmen Hitler und die Nationalsozialisten die politische Macht in Deutschland. Sie errichteten eine Diktatur. Die meisten Deutschen folgten dem neuen Regime begeistert oder passten sich an, weil sie sich davon Vorteile erhofften. Manche blieben passiv. Aber nur wenige Menschen stellten sich den Verbrechen der neuen Machthaber entgegen. Mit dem deutschen Überfall auf Polen im September 1939 begann der Zweite Weltkrieg. Das Regime ging noch brutaler gegen seine Gegner vor. Trotzdem kämpfte eine kleine Minderheit der Deutschen weiter aktiv gegen die Diktatur.

Die Ausstellung „Was konnten sie tun?“ richtet sich ausdrücklich an junge Menschen. Sie erzählt auf 25 Tafeln die Geschichten von Menschen, die den Mut hatten, sich zu widersetzen. Der Fokus liegt auf den konkreten Handlungen unter den schwierigen Bedingungen der Diktatur, die diese Menschen nutzten, um sich den Verbrechen des

nationalsozialistischen Regimes entgegenzustellen. Hierbei wird gezeigt, wie vielfältig die Formen des Widerstands gerade in Kriegszeiten waren, wie unterschiedlich die Motivationen und die Handlungsspielräume. Jeder Einzelne von ihnen hatte sich entschieden, die verbrecherische

Diktatur zu bekämpfen.

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Der Jesuit Klaus Mertes SJ (57) ist seit September 2011 Direktor des Kollegs St. Blasien im Schwarzwald. Er ist 1977 in den Orden eingetreten und wurde 1986 zum Priester geweiht. Nach Studien der Klassischen Philologie und Slavistik (Bonn), Philosophie (München) und Theologie (Frankfurt) war er von 1990 bis 1993 als Latein- und Religionslehrer in Hamburg und von 1993 als Lehrer und seit Oktober 2000 zehn Jahre als Rektor im Canisius-Kolleg in Berlin tätig. Seit Mai 2007 ist Klaus Mertes Mitglied im Zentralkomitee der Deutschen Katholiken und im Vorstand der Stiftung 20. Juli 1944.

Begrüßung

Christian Schleicher

Stv. Leiter der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung

Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück

Vorsitzender der Stiftung 20. Juli 1944

Einführung

Prof. Dr. Johannes Tuchel

Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Macht und Ohnmacht -

Gedanken über Vergeblichkeit und Erfolg

des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus

Vortrag

Pater Klaus Mertes SJ

Direktor des Kollegs St. Blasien

Diskussion

Moderation

Christian Schleicher

anschließend

Empfang

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Veranstaltungsort

Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Tiergartenstr. 35,
10785 Berlin
Deutschland
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Christian Schleicher

Christian Schleicher bild

Abteilungsleiter Politische Bildungsforen und Regionalbüros Nord

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