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80 Jahre Reichspogromnacht – „Shoa, Judenverfolgung im Nationalsozialismus und Antisemitismus heute"

Schulveranstaltung zum DenkTag 2018

Details

Im Jahr 2018 jährt sich zum 80. Mal die sog. Reichskristallnacht. Die Novemberpogrome 1938 markieren den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden seit 1933 zur systematischen Verfolgung, die knapp drei Jahre später in den Holocaust mündete. Dabei wurden vom 7. bis 13. November 1938 etwa 400 Menschen ermordet oder in den Suizid getrieben. Über 1.400 Synagogen, Beetstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tau-sende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört Ab dem 10. November wurden allein in der ersten Phase ungefähr 30.000 Juden in Konzentrationslagern inhaftiert, von denen viele ermordet wurden oder an den Haftfolgen starben.

Die Shoa war eine von Menschen und einem Regime bewusst herbeigeführte Katastrophe und brachte Leid über Millionen, insbesondere über die europäischen Juden. Das ist Geschichte und schlimm genug. Doch Antisemitismus existiert auch 80 Jahre nach den Progromen noch. Weltweit und auch in Deutschland. Auch die Forderung nach der Ausrottung aller Juden wird hier und da erhoben.

Wie kann dem in Deutschland und Europa begegnet werden? Welche Anzeichen müssen be-achtet werden? Darüber wollen wir mit Ihnen diskutieren. Gleichzeitig ist die Veranstaltung eine Möglichkeit auf unsere Arbeit im Jahr 2017 zurückzublicken und der Auftakt für die Ak-tivitäten des Hermann-Ehlers-Bildungsforums im Jahr 2018.

Über unseren Referenten:

Daniel Schwammenthal ist seit 2011 Direktor des Transatlantischen Instuts des American Jewish Committees in Brüssel und der Moderator des Radioprogramms "Good evening, Brus-sels". Zuvor war erf für 7 Jahre Redakteur des Wall Street Journals Europa. Thematisch widmete er sich der europäischen Wirtschaft und Politik, dem arabisch-israelischen Konflikt, dem iranischen Atomprogramm, radikalem Islam und Terrorismus. Vorher arbeitete er 6 Jahre land als Journalist für den Dow Jones Newswire in Bonn, Berlin und Brüssel. Herr Schwammnthal studierte Politikwissenschaften an den Universitäten Aachen, Boston und Manchester.

Der Programmverlauf im Einzelnen:

Eröffnung und Begrüßung:Dr. Stefan Gehrold, Konrad Adenauer-Stiftung und

Karsten Kretzschmar, Studiendirektor

Vortrag:Daniel Schwammenthal, Direktor des Transatlantischen Instuts des American Jewish Committees in Brüssel

Anschließend: Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern

Die Veranstaltung wird fotografisch begleitet. Die Teilnehmenden erklären mit der Anmeldung ihr Einverständnis, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. das vor, während oder nach der Veranstaltung entstandene Fotomaterial für Zwecke der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nutzt.

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Veranstaltungsort

Gymnasium an der Willmsstraße
Willmsstraße 3,
Deutschland
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Referenten

Daniel Schwammenthal
Direktor des Transatlantischen Instuts des American Jewish Committees in Brüssel
Kontakt

Dr. jur. Stefan Gehrold

Kontakt

Ingrid Pabst

Ingrid Pabst bild

Sekretärin/Sachbearbeiterin

Ingrid.Pabst@kas.de +49 441 2051 799-0 +49 441 2051 799-9

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