Seminar

Ausbildung von Doktoranden der juristischen Fakultät

Das unter der Federführung von Professor Hartmut Hamann und Professor Jean Michel Kumbu durchgeführte KAS-Seminar hat Doktoranden der juristischen Fakultät der Universität Kinshasa als auch Gerichtspersonal zur Zielgruppe.

Details

Gerade in Kinshasa ist im Laufe der Jahre durch kontinuierliche Förderung seitens der Konrad-Adenauer-Stiftung ein aktives Netzwerk jüngerer berufstätiger Juristen herangewachsen. Viele Teilnehmer arbeiten neben ihrer Tätigkeit an der Universität der Hauptstadt als Rechtsanwälte, Staatsanwälte, Richter oder für die Verwaltung. Das Konzept sieht im Sinne einer nachhaltigen Strategie vor, dass leistungswillige und qualifizierte Teilnehmer vorangegangener Jahrgänge als Art Mentoren in laufende Aktivitäten eingebunden werden, um ihr Wissen an jüngere Juristen weiterzugeben. Im diesjährigen Seminar ging es u.a. um die Rolle von Urkundsbeamten und Rechtspflegern im Rechtssystem der Demokratischen Republik Kongo. Dabei wurden auch Fragen der Personalgewinnung und –auswahl sowie deren Aus- und Fortbildung thematisiert. In der Diskussion zeigte sich deutlich, dass sich in der täglichen Praxis die Arbeitsbedingungen für die oben genannte Zielgruppe als schwierig darstellen und folglich in diesem Bereich viel Verbesserungspotential besteht.

Mit dieser Veranstaltungsreihe leistet die Konrad-Adenauer-Stiftung zweifelsohne einen wertvollen Beitrag zur Stärkung rechtsstaatlicher Strukturen in der Demokratischen Republik Kongo.

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Veranstaltungsort

Kinshasa

Kontakt

Gregor Jaecke

Gregor Jaecke bild

Leiter des Auslandsbüros Syrien/Irak (in Vorbereitung)

gregor.jaecke@kas.de +49 3016 996-3381
Teilnehmer in der Diskussion

Bereitgestellt von

Auslandsbüro Demokratische Republik Kongo