Workshop

China and Europe in 21st Century Global Politics: Partnership, Competition or Co-Evolution?

Ein von der FU Berlin und der Renmin Universität organisierter Workshop thematisierte mögliche Zukunftsperspektiven für das Verhältnis zwischen der VR China und Europa im 21. Jahrhundert. Die KAS/Peking unterstützte dieses wichtige Projekt.

Details

Das Forum ging auf die Initiative der Graduate School of Global Politics der Freien Universität Berlin und der chinesischen Partneruniversität Renmin in Peking zurück und wurde von der KAS/Peking unterstützt. Der in diesem Jahr zum ersten Mal ins Leben gerufene Workshop junger Wissenschaftler, die gleichermaßen aus China und Europa stammen, setzte sich anhand der Fragestellung von möglichen Zukunftsperspektiven für das Verhältnis zwischen der VR China und Europa im 21.Jahrhundert mit einem weitgefächerten Themenfeld auseinander.

Der Workshop richtete sich an Teilnehmer aus Wissenschaft, Gesellschaft und Politik und wurde am ersten Tag von Prof. Klaus Segbers, FU Berlin, Prof. Chen Yue, Renmin Universität, und Clemens Smolders, EU-China Science and Technology Fellowship Programme, eröffnet. In einem anschließenden Expertenpanel erörterten Prof. Pang Zhongying, Renmin Universität, Prof. Zhou Hong, Chinese Academy of Social Sciences, und Frank Hartmann, Deutsche Botschaft/Peking, unter Moderation von Prof. Segbers die dem Workshop zugrundeliegende Fragestellung und gaben ihre persönlichen Einschätzungen ab.

Als grundlegendes Fazit beurteilten die Teilnehmer des Expertenpanels die Situation insgesamt sehr positiv und befanden, dass eine Co-Evolution stattfindet, die gleichermaßen durch Partnerschaft und Wettbewerb geprägt ist. Dabei steht man zwar vor Herausforderungen, die aber nicht zwangsläufig in einem Konflikt enden müssen. Insgesamt gesehen war das Expertenpanel für den weiteren Verlauf des Workshops ein gewinnbringender Beginn, da die anwesenden jungen Wissenschaftler die präsentierten Ideen im Laufe des Workshops wieder aufgriffen und zu ihren Argumentationsketten kritisch hinzufügten.

Am zweiten Tag folgten vier Paneldiskussionen, die eine anregende Debatte über Entwicklungstendenzen des Verhältnisses zwischen China/Europa in der Diplomatie, bei der sozioökonomischen Transformation, der Energie und der Kultur anstießen. Entscheidende Impulse für die Debatte gaben die von den jungen Wissenschaftlern vorgestellten Working Paper, die von den anwesenden Teilnehmern lebhaft diskutiert wurden. Der kritische Austausch führte unter anderem zu dem gemeinsamen Verständnis, dass sich die Beziehungen zwischen Europa und China nicht alleine von der außenpolitischen Ebene erklären lassen, sondern der Blick auf die innenpolitischen Herausforderungen Auskunft über die zukünftige Entwicklung des Verhältnisses zwischen China und Europa gibt.

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Veranstaltungsort

Renmin Universität, Peking

Referenten

Prof. Klaus Segbers
FU Berlin
Prof. Chen Yue
Renmin Universität
Clemens Smolders
EU-China Science and Technology Fellowship Programme
Prof. Pang Zhongying
Renmin Universität
Prof. Zhou Hong
Chinese Academy of Social Sciences
Kontakt

Thomas Awe

Thomas Awe bild

Leiter des Auslandsbüros in Japan und des Regionalprogramms Soziale Ordnungspolitik in Asien (SOPAS)

Thomas.Awe@kas.de +81 3 6426-5041
Experten-Panel mit (v.l.) Prof. Chen Yue, Prof. Klaus Segbers, Prof. Zhou Hong, Frank Hartmann, Prof. Pang Zhongying und Clemens Smolders
Die Teilnehmer des Workshops hören gespannt den ersten Impulsbeiträgen des Expertenpanels zu.
Der erste Panel zum Thema High Politics und Diplomacy (v.l. Dr. Enrico Fardella, Anastas Vangeli, Frauke Austermann, Song Tianyang, He Yin) geht auf die Fragen des Publikums ein.

Bereitgestellt von

Auslandsbüro China (Peking/Shanghai)