Diskussion
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Chinas Seidenstraße in Afrika

Masterplan statt Marshallplan?

Was bedeutet Chinas neue Seidenstraße in Afrika für die Entwicklung afrikanischer Staaten und welche Konsequenz hat dies für die deutsche Afrikapolitik? Eine Diskussionsrunde.

Details

Seit Anfang der 2000er Jahre wächst Chinas wirtschaftspolitische Bedeutung auf dem afrikanischen Kontinent immens. 2008 löste die asiatische Wirtschaftsmacht die USA als Afrikas wichtigsten Handelspartner ab.
Jährlich fließen aus China im Durchschnitt etwa 2,2 Mrd. Dollar an Direktinvestitionen nach Afrika. Letztes Jahr kündigte die Volksrepublik zudem ein 60 Mrd. Dollar Paket an Krediten, Investitionen und zinslosen Darlehen für den afrikanischen Kontinent an.

Beobachter sind sich einig, dass Chinas Engagement auf dem afrikanischen Kontinent als Teil einer kohärenten Strategie dem Ausbau der Neuen Seidenstraße, der sogenannten Belt and Road Initiative, dient.
Strittig ist in der öffentlichen und politischen Debatte Deutschlands allerdings die Bewertung dieses Vorgehens: Während Kritiker eine Herausforderung für afrikanische Staaten sehen, die neue wirtschaftspolitische Abhängigkeiten schafft, heben Befürworter den Beitrag Chinas zur dringend benötigten Industrialisierung Afrikas hervor.
Ein genaues Bild über Ausgestaltung und Form der chinesischen Afrikapolitik bleibt dabei jedoch häufig unklar.

Wie sieht das chinesische Engagement in Afrika konkret aus? Wie wirkt es  sich auf die wirtschaftliche Entwicklung afrikanischer Staaten aus? Welche Implikationen ergeben sich hieraus für die deutsche Afrikapolitik?
Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Diskussion, zu der die Deutsche Afrika Stiftung und die Konrad-Adenauer-Stiftung Sie unter Schirmherrschaft von Johannes Singhammer herzlich einladen.

Programm

Begrüßung

Johannes Singhammer, Vizepräsident des Deutschen Bundestags
a.D. und Vizepräsident der Deutschen Afrika Stiftung

Diskussion

Mkhuleko Hlengwa MP, Abgeordneter der Inkatha Freedom
Party und Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses,Südafrika

Stefan Rouenhoff MdB, Abgeordneter der CDU/CSUBundestagsfraktion
und Leiter der Projektgruppe „Afrika-Partnerschaften“

Wang Tianling, Botschaftsrat der Botschaft der Volksrepublik
China in der Bundesrepublik Deutschland

Moderation

Sabine Odhiambo, Kommissarische Leiterin, Deutsche Afrika-Stiftung

Schlusswort

Dr. Stefan Friedrich, Leiter Team Subsahara-Afrika, Konrad-Adenauer-Stiftung
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Veranstaltungsort

Deutsche Parlamentarische Gesellschaft
Dorotheenstraße 100,
10117 Berlin
Detschland

Publikation

Fachkonferenz: Chinas Seidenstraße in Afrika: Masterplan statt Marshallplan?
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