Seminar

Die Mediensprache nach der tunesischen Revolution

Studientag

Wie hat sich die Sprache der Medien in Tunesien seit der Revolution verändert? Wie kann die Sprache der Medien im Kontext der Demokratisierung verstanden und verwendet werden? Inwiefern hat sich das Vokabular der tunesischen Medien den demokratischen Ansprüchen entwickelt und geschieht all dies in einem ethisch vertretbaren Rahmen?

Details

Die tunesische Demokratie-Erfahrung hatte eine Öffnung der Sprache zur Folge, die seit 2011 in den Medien zu erkennen ist. Dies äußert sich in der Ausdrucksweise von Personen, sowie im
Vokabular und der Vielfalt journalistischer Stile. Die Veranstaltung untersucht die Sprache der Medien und ihren Zusammenhang mit der Meinungsfreiheit und wirft einen Blick auf ihre Funktion als Mittel zur Propaganda und zur Kritik.

In Hinblick auf die anstehenden Wahlen 2019 sollen auch die Auftritte der potentiellen Kandidaten in den Medien und ihr Gebrauch von Sprache Gegenstand der Diskussion sein. Das Ziel soll eine Skizzierung und Einordnung der aktuellen Sprache der Medien sein. Insbesondere in den Diskursen rund um die Thematiken Diskrimination, Hass und Gewalt ist eine kritische Betrachtung essentiell. Dadurch sollen Journalisten für die Problematik rund um das Thema Sprache sensibilisiert werden und eine kritische Sichtweise auf die Sprache anderer, aber auch ihre eigene, gewinnen.

Die Teilnehmer haben die Möglichkeit die verschiedenen Aspekte der Veranstaltung zu diskutieren und mit Beiträgen ihre Sichtweise auf die Thematik vorzustellen. Weiter bereichert werden soll dies durch die Vorstellung von aktuellen Studien zur Thematik der Sprache der Medien, mit dem Ziel im Zuge einer Diskussion mit Journalisten und Redakteuren konstruktive Vorschläge zu erhalten.   

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Veranstaltungsort

Institut de Presse et des Sciences de l'Information IPSI

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Dr. Holger Dix

Dr

Leiter des Länderbüros Tunesien/Algerien

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Olfa Béji

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Programmbeauftragte Tunesien

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