Workshop

Dreitägiger Workshop des Young Leaders Think Tank

Landwirtschaft als Betätigungsfeld junger Ugander_Innen: Aktuelle Politiken und Entwicklung von Politikempfehlungen
Der Young Leaders Think Tank for Policy Alternatives (Think Tank) wird auf einem dreitägigen Workshop den Fortschritt der Arbeitsgruppe zum Politikfeld Landwirtschaft als Betätigungsfeld für junge Ugander_Innen vorgestellt bekommen und diskutieren.

Details

Der Young Leaders Think Tank for Policy Alternatives (Think Tank) ist eine Initiative der Konrad-Adenauer-Stiftung zur Stärkung der Stellung junger Ugander_innen in den Themenbereichen Governance und Policyformulierung. Der Think Tank ist eine Gruppe qualifizierter und engagierter junger ugandischer Führungspersönlichkeiten aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, und Politik, die regelmäßig zusammen arbeitet um Politikfelder zu analysieren und alternative Politiken aus der Perspektive der jungen Generation zu den bereits existierenden zu entwickeln. Die Mitglieder des Think Tank sind ein Beispiel für die Fruchtbarkeit themenbezogenen und konstruktiven Dialog und vertreten die Leitwerte Toleranz und Objektivität. Im Jahr 2015 befassen sich zwei Arbeitsgruppen mit den Politikfeldern Landwirtschaft und Ostafrikanische Integration.

Das Problem, mit dem sich erstere Arbeitsgruppe befasst, ist das mangelnde Interesse der jungen Bevölkerung - der größten Bevölkerungsgruppe in Uganda - sich in der Landwirtschaft ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Dies ist vor allem problematisch, da Uganda eine großteils landwirtschaftlich geprägte Ökonomie hat. Nichtsdestotrotz versuchen die meisten jungen Ugander_Innen, in der Privatwirtschaft Beschäftigung zu finden - ein Sektor, der nicht die Kapazität hat, die Kohorte von Ugander_Innen zwischen 12 und 30 Jahren aufzunehmen, die die größte vergleichbare in der ugandischen Geschichte darstellt. Dementsprechend ist die Nachfrage nach Arbeitsplätzen deutlich höher als das Angebot. Das bisher weitgehend ungenutzte Potential der Landwirtschaft scheint eine Lösung für dieses Problem zu enthalten.

Es stellt sich also die Frage, wie zwei scheinbar entgegengesetzte Politiken im Bereich der Landwirtschaft vereint werden können. Die beiden Politiken sind einerseits eine weitreichende Öffnung des Marktes, um große Investitionen anzuziehen. Andererseits gilt es auch, die kleinen Landwirtschaftsbetriebe, von denen ein Großteil der ugandischen Bevölkerung abhängt, und die das höchste Potential zur Armutsbekämpfung bieten, zu schützen und zu fördern. Eine hybride Politik, die beide Ziele vereint, scheint auf den ersten Blick unmöglich. Der Think Tank hat sich dieser Herausforderung angenommen und möchte Politikalternativen vorschlagen, die Uganda sowohl für Investoren attraktiv machen, als auch die kleinen und mittleren Betriebe schützen.

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Veranstaltungsort

Sanctum Hotel, Entebbe

Kontakt

Anna Hoffmann

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Referentin für Außendarstellung und Medien

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